Schlagwort: Ausbildung

Zum Erfolg im Beruf. Der Weg dahin – duale oder schulische Ausbildung im Vergleich

Der BIBB Report 2/2014 legt Analysen zum Erfolg dualer und schulischer Ausbildung vor: Sowohl die duale als auch die schulische Berufsausbildung qualifizieren in Deutschland für eine Tätigkeit auf mittlerer Qualifikationsebene. Doch wie erfolgreich sind die auf unterschiedlichen Ausbildungswegen ausgebildeten Fachkräfte hinterher in ihrem Beruf? Ausgehend von der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 werden subjektive und objektive Faktoren des Berufserfolgs von dual Ausgebildeten mit vollzeitschulisch Ausgebildeten an Berufsfachschulen sowie im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen verglichen.

Weiterlesen >>

Vorzeitige Vertragslösungen – Welche Gründe haben die Betroffenen und wie es ihnen damit geht

Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online (bwpa) veröffentlicht eine analytische Studie über die vorzeitige Vertragsauflösung: Innerhalb der Berufsausbildung kommt es immer wieder zu Störungen des Prozesses. Eine vorzeitige Vertragslösung markiert ein Extrem der gescheiterten (beruflichen) Sozialisation und damit auch des Bildungs- und Begleitungsauftrags der Repräsentanten der Berufsausbildung.
In der zugrunde liegenden Untersuchung wurde das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösung erstmals aus biographieanalytischer Perspektive betrachtet. Lokal begrenzt, wurden 30 autobiographischnarrative Interviews geführt und analysiert. Unter Ablösung von der singulären Betrachtung der Berufsausbildung gelang es, die gesamtbiographischen Prozesse, Wechselwirkungen und Mechanismen aus der Perspektive der Betroffenen zu rekonstruieren und in generalisierungsfähige Aussagen zu transformieren. bwpa stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor und eröffnet darüber einen Blick auf die Ursachen, Begleiterscheinungen und Folgen eines gescheiterten beruflichen Bildungsprozesses aus der Perspektive der Betroffenen.

Weiterlesen >>

Jugendgarantie in Europa und Deutschland

Die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erkundigt sich in einer Kleinen Anfrage nach der Umsetzung der Jugendgarantie in Deutschland. Am 22. April 2013 verabschiedete der Rat der Europäischen Union die Empfehlung zur Einführung einer Jugendgarantie. Dieses Papier wurde als Reaktion auf die teilweise dramatisch gestiegenen Jugendarbeitslosigkeitsquoten in einigen Mitgliedstaaten verabschiedet. Dabei sind unterschiedliche Ausgangslagen zu berücksichtigen: Arbeitslosigkeit trotz guter Qualifikation einerseits und Perspektivlosigkeit nach Verlassen der Schule andererseits. Während erstere die Suche nach qualifizierten Beschäftigungsmöglichkeiten meint, geht es beim Zweiten um eine Qualifizierungsmöglichkeit, d. h. vorrangig um einen Studienplatz oder um eine berufliche Ausbildung, nachrangig um ein Praktikum. Am 8. April 2014 legte die Bundesregierung den nationalen Implementierungsplan zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie in Deutschland vor. Am 8. und 28. April 2014 führte die Europäische Kommission Konferenzen zur Umsetzung der Jugendgarantie bzw. zu den Beschäftigungsbedingungen in der EU durch. Für Juli 2014 ist eine weitere Konferenz zum Thema Jugendarbeitslosigkeit in Turin geplant, bei der auch die Umsetzung der Jugendgarantie im Fokus stehen wird. Die Bundesregierung betont in ihrer Antwort, dass die Voraussetzungen in Deutschland zur Umsetzung der Garantie bereits weitgehend erfüllt seien.

Weiterlesen >>

Förderschüler finden nur selten einen Ausbildungsplatz

So sieht Inklusion in der Berufsausbildung aus: Von den jährlich rund 50.000 Schulabgängern mit sonderpädagogischem Förderbedarf finden einer repräsentativen Unternehmensbefragung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zufolge nur etwa 3.500 einen betrieblichen Ausbildungsplatz. Gerade einmal jedes vierte ausbildungsberechtigte Unternehmen in Deutschland habe in den vergangenen fünf Jahren Erfahrungen mit Jugendlichen mit Behinderung gemacht. Immerhin: Knapp die Hälfte dieser Betriebe haben ihre Erfahrungen als durchweg positiv bewertet. Ihre Empfehlung: „Die Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderung einfacher machen und auszuprobieren.“

Weiterlesen >>

Kein „Weiter so“ auf dem Ausbildungsmarkt

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit nimmt die Veröffentlichung des Berufsbildungsberichtes zum Anlass, die aktuelle Lage am Ausbildungsmarkt unter Berücksichtigung der Aussagen im Koalitionsvertrag zu bewerten und Vorschläge vorzulegen, um die Übergangsgestaltung und die Ausbildungsmöglichkeiten junger Menschen, die auf dem Ausbildungsmarkt benachteiligt sind, zu verbessern. Ziel des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit ist es, dazu beizutragen, allen Jugendlichen eine Ausbildung und den erfolgreichen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf zu ermöglichen. Die Jugendsozialarbeit zeigt auf, wie Jugendliche besseren Zugang zu einer Berufsausbildung bekommen und bei Bedarf darin unterstützt und begleitet werden, die Anforderungen dieser Berufsausbildung zu bewältigen.

Weiterlesen >>

Analysen und Lösungsansätze zu den Passungsproblemen auf dem Ausbildungsmarkt

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) legt Analysen zu den wachsenden Passungsproblemen auf dem Ausbildungsmarkt vor: In jüngster Zeit haben sich nicht nur die ungenutzten Ausbildungsplatzangebote erhöht, sondern gleichzeitig ist die Zahl der Bewerber/-innen angestiegen, deren Ausbildungsplatzsuchende erfolglos blieb. Die Zahl der unbesetzten Plätze stieg auf 33.500. Die Zahl der erfolglos suchenden Bewerber/-innen vergrößerte sich auf 83.600. Ein Teil des wachsenden Versorgungs- und/oder Besetzungsproblems ist darauf zurückzuführen, dass sich die Relation zwischen der Zahl der betrieblichen Ausbildungsangebote und der Zahl der Nachfrager in einigen Regionen verschlechterte. Zudem wurde die öffentlich finanzierte außerbetriebliche Ausbildung abgebaut. Teilweise so stark, dass ein sinkendes betriebliches Angebot den Wegfall nicht kompensieren konnte. Hinzu kommt ein verändertes Berufswahlverhalten der Jugendlichen. Herrschen wenig nachgefragte Berufe in einer Region vor, läuft die Region Gefahr, dass Jugendlich diese verlassen. Ungeachtet einer möglichen quantitativen Versorgungsgrundlage.

Weiterlesen >>
Skip to content