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THEMA: Ausbildung

Ein Kommentar zum BIBB-Report 4/2014 von Dr. Monika Rosenbaum (IN VIA Akademie): "Der BIBB-Report 4/2014 diskutiert die Schwierigkeiten junger Frauen beim Übergang ins duale System. An sich ein spannendes Thema, aber der Report erhöht die Verwirrung, denn er diskutiert und verknüpft Aspekte, die ursächlich nicht miteinander...
Junge Menschen ohne Berufsabschluss sind häufiger arbeitslos, stehen öfter in prekären Beschäftigungsverhältnissen und haben deutlich geringere Einkommen als Gleichaltrige mit Berufsabschluss. Allein im Jahr 2013 schafften mehr als 250 000 Jugendliche keinen direkten Einstieg in eine Berufsausbildung und landeten in einer der zahlreichen Maßnahmen des Übergangsbereichs. Etwa 1,4 Millionen...
Nachdem das Konzept der „Assistierten Ausbildung” (AsA) auf große Resonanz stößt und verbreitet werden soll, kommt es darauf an, dieses regelhaft einzuführen und zu finanzieren. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit nennt notwendige Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Umsetzung und nächste Schritte zur gesetzlichen Verankerung der Assistierten Ausbildung. Um die AsA als neues Regelangebot der anerkannten betrieblichen Ausbildung zu etablieren, ist eine Verankerung im Berufsbildungsprojekt notwendig. Ergänzend in den gesetzlichen Regelungen für Vollzeitschulische Ausbildungen. Zudem ist die AsA verbindlich in den Sozialgesetzbüchern aufzunehmen. Der Kooperationsverbund schlägt dazu einen neuen § 75a im SGB III vor.
Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung des Arbeitsmarkts in Deutschland in den letzten Jahren hat sich die Chance, einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu finden, auch für Menschen verbessert, für die der Zugang zu Arbeit oder Ausbildung aus individuellen oder strukturellen Gründen erschwert ist. Allerdings profitieren diese aktuell nur unterdurchschnittlich...
Bund, Wirtschaft, Gewerkschaften und Länder haben eine neue Allianz für Aus- und Weiterbildung geschmiedet: Die neue Allianz für Aus- und Weiterbildung löst den zum Ende des Jahres 2014 auslaufenden Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs ab. Im Rahmen der Allianz will die Wirtschaft im kommenden Jahr 20.000 zusätzliche Ausbildungsplätze anbieten sowie jährlich 500.000 Praktikumsplätze zur Berufsorientierung zur Verfügung stellen. Jeder vermittlungsbereite Jugendliche, der bis zum Beginn des Ausbildungsjahres im Herbst noch keinen Platz gefunden hat, soll drei Angebote für eine Ausbildung erhalten. Der Einstieg in die assistierte Ausbildung soll auf den Weg gebracht werden; als ersten Schritt sind für das Ausbildungsjahr 2015/2016 bis zu 10.000 Plätze für die assistierte Ausbildung angestrebt.
Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist auch im Jahr 2014 dadurch geprägt, dass eine steigende Zahl unbesetzter Lehrstellen einer konstant hohen Anzahl an Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz erhalten, gegenübersteht. Mit der Initiative „Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt“ versucht die BA, diesem Umstand...
IN VIA fordert die rasche Einführung der "Assistierten Ausbildung", denn über 20.000 Ausbildungssuchende gingen im Ausbildungsjahr 2013/2014 leer aus. Die Forderung erhob der Katholische Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland e. V. anlässlich der Abschlusstagung zum Ende der Projektphase von „Erfolgreich gemeinsam ausbilden (Efa)“. Im Rahmen dieses Projekts...
Sogenannte Jugendberufsagenturen (JBA) sollen vor allem junge Menschen unterstützen, die sozial benachteiligt und individuell beeinträchtigt sind und daher meist auch Schwierigkeiten haben, ihren schulischen oder beruflichen Werdegang erfolgreich zu absolvieren. Hierzu benötigt es Leistungen, die zur individuellen Stabilisierung, sozialen Integration sowie zur schulischen und beruflichen Zielerreichung beitragen. Dies wird...
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für besseren Zugang junger Migranten zum Ausbildungsmarkt stark gemacht. Noch immer scheiterten viele Bewerber allein an ihrem ausländischen Namen, sagte Merkel auf dem 7. Integrationsgipfel in Berlin. Merkel hatte den Integrationsgipfel 2006 ins Leben gerufen, um die gesellschaftliche Teilhabe der in Deutschland lebenden Zuwanderer zu verbessern. Auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), will die Chancen von jugendlichen Migranten auf dem Ausbildungsmarkt verbessern. Sie beklagte, dass es nach wie vor eine strukturelle Diskriminierung gebe. Um jugendliche Migranten zu erreichen, müssten Politik und Wirtschaft besser über die rund 350 Ausbildungsberufe informieren, so Özoguz. Zudem gebe es gute Erfahrungen, wenn die Jugendlichen bei ihrer Ausbildung begleitet würden. Solche Assistenzen müssten vermehrt angeboten werden. Wichtig sei es, dabei auch die Eltern miteinzubeziehen. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, verwies darauf, dass solche Maßnahmen auch für die Wirtschaft Chancen böten. Wenn dadurch weniger Jugendliche ihre Ausbildung abbrächen, trage dies dazu bei, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Der Zentralrat der Muslime rief Bund und Länder unterdessen dazu auf, das große Potenzial von Flüchtlingen zu erschließen. "Wir brauchen einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Flüchtlingen", sagte Zentralratschef Aiman Mazyek der "Rheinischen Post". Für Flüchtlinge sollten Integrationskurse verbindlich werden, zudem sollten ihre Qualifizierungen frühzeitig erfasst und ihnen der Zugang zum Arbeitsmarkt nicht verwehrt werden.
Nur gut die Hälfte der Schüler in Deutschland (56 Prozent) fühlt sich ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert. Von denen, die Informationsdefizite beklagen, geben 54 Prozent an, nicht zu wissen, welche Berufe gute Zukunftsaussichten bieten. Gleichzeitig rangiert die Zukunftsbranche des IT- und Computersektors auf dem letzten Platz der von...

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