
Medienkompetenz fördern und digitale Spaltung überwinden
Die Digitalisierung weitet sich immer stärker aus und bestimmt unser alltägliches Leben. Das Internet und die damit verbundenen Programme und digitalen Endgeräte sind für die
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Die Digitalisierung weitet sich immer stärker aus und bestimmt unser alltägliches Leben. Das Internet und die damit verbundenen Programme und digitalen Endgeräte sind für die
Der Europäische Rechnungshof (EU RH) hat in einem Sonderbericht geprüft, ob die Kommission die Mitgliedstaaten bei der Einrichtung ihrer Jugendgarantie-Systeme angemessen unterstützt hat. Außerdem wurden die Risiken untersucht, die sich möglicherweise auf die Umsetzung der Jugendgarantie auswirken könnten. Der Schwerpunkt der Prüfung lag auf der von der Kommission vorgenommenen Bewertung der Pläne zur Umsetzung der Jugendgarantie, wofür eine Stichprobe von fünf Mitgliedstaaten (Frankreich, Irland, Italien, Litauen und Portugal) herangezogen wurde. Der Bericht stellt drei Risiken heraus, die die erfolgreiche Umsetzung der mit EU-Mitteln in Höhe von 12,7 Milliarden Euro geförderten Jugendgarantie-Initiative gefährden könnten: die Angemessenheit der Gesamtmittelausstattung, die Definition einer „hochwertigen Arbeitsstelle“ und die Art und Weise, wie die Kommission die Jugendgarantie überwacht und über die Ergebnisse berichtet.

Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) verfolgt mit der Initiative „Betriebliche Ausbildung hat Vorfahrt“ das Ziel, möglichst allen jungen Menschen eine betriebliche Ausbildung zu

Bedingt durch Änderungen im Vergaberecht auf europäischer Ebene sind auch in Deutschland Reformen notwendig. Ein Bündnis aus DGB, ver.di, GEW und Trägerorganisationen sowie BAG Arbeit,
Bereits seit 2012 macht sich der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit für eine gesetzlich verankerte Ausbildungsgarantie stark. Das Thema steht aktuell zwar im Fokus der bildungs- und arbeitsmarktpolitischen
Produktionsschulen unterrichten und qualifizieren junge Menschen, die meistens weder einen Schulabschluss noch einen Ausbildungsvertrag haben. Ihre Lebenswelten wurden in den letzten Jahren häufig beschrieben, analysiert
„Gute Bildung ist der Schlüssel für eine ganzheitliche Teilhabe am Leben. Diese Teilhabe für alle jungen Menschen zu ermöglichen, ist aus christlicher Sicht nicht nur eine zentrale Forderung der Jugendsozialarbeit, sondern auch eine Herausforderung.“ Mit dieser Forderung eröffnete der katholische Jugendbischof Karl-Heinz Wiesemann den bundesweiten Josefstag am 12. März 2015 in Erfurt. Zum Start des Aktionstages für benachteiligte Jugendliche wirbt der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz gemeinsam mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow für einen Perspektivwechsel hin auf die Fähigkeiten der Jugendlichen – vor allem bei den Jugendlichen, die vermeintlich aus dem Raster fallen, weil sie sich mit dem formalen Bildungssystem schwer tun.
Die Möglichkeit, eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, ist seit 2005 im Berufsbildungsgesetz im § 8 verankert. Doch selbst zehn Jahre später ist das Modell der Teilzeitausbildung recht unbekannt und findet kaum Anwendung. Nur 0,2 Prozent der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge wurden 2012 als Teilzeitverträge gemeldet. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) engagiert sich dafür, dass das Modell der Berufsausbildung in Teilzeit mehr genutzt wird und hat entsprechende Empfehlungen verabschiedet. Für junge Menschen mit familiären Verpflichtungen – mehrheitlich junge Mütter, aber auch Personen, die Angehörige pflegen – bietet eine Berufsausbildung in Teilzeit eine gute Chance, einen qualifizierten Berufsabschluss zu erwerben. Mit dieser Form der Ausbildung können Verpflichtungen in der Familie und die Anforderungen der betrieblichen Ausbildung besser vereinbart werden. Dieses Modell ermöglicht einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben und damit die Perspektive auf eine selbstständige Lebensgestaltung.
Unter dem Motto „ausBILDUNG – Jugend braucht Perspektive“ setzen Kirche und Politik beim neunten Josefstag ein Zeichen, damit Jugendliche an Arbeitswelt und gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Rund um den 19. März besuchen katholische Bischöfe, Politikerinnen und Politiker und gesellschaftliche Verantwortungsträger/-innen bundesweit Einrichtungen der Jugendsozialarbeit. Von Hamburg bis München, von Aachen bis Erfurt, werden sie mit Jugendlichen über ihre Situation im gemeinsamen Tun in den direkten Austausch treten. Bei der zentralen, bundesweiten Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 12. März, um 12 Uhr in Erfurt werden Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow die Aktion eröffnen.

Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und von Bündnis 90/Die Grünen hat der Ausschuss für Arbeit und Soziales am Mittwochvormittag zahlreichen Änderungen in den Sozialgesetzbüchern zugestimmt.