Schulsozialarbeit und Menschenrechtserziehung
Das Netzwerk Schule ohne Rassismus befasst sich seit längerem mit der Rolle der Schulsozialarbeit. Zum Nachahmen guter Praxis dienen Bausteinhefte. Der Baustein III „Die Rolle
Home » Schulsozialarbeit » Seite 9
Das Netzwerk Schule ohne Rassismus befasst sich seit längerem mit der Rolle der Schulsozialarbeit. Zum Nachahmen guter Praxis dienen Bausteinhefte. Der Baustein III „Die Rolle
Jugendhilfe und Schule sind zwei unterschiedliche pädagogische Systeme. Ausgehend vom Lebensweltbezug der Schülerinnen und Schüler und einer gesetzlichen Grundlage im Kinder- und Jugendhilfegesetz (§81 SGB
Alle zwei Jahre findet der Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung statt. Ausgezeichnet werden allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe
Cybermobbing ist in Deutschland wie auch international weiter auf dem Vormarsch. Die Erosion von Persönlichkeitsrechten im Netz beschleunigt sich stark. Weder in Deutschland noch international
Nicht nur bundesweit, sondern auch in Niedersachsen nimmt das Thema „Schulsozialarbeit“ politisch Fahrt auf. Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Niedersachsen – Jugendaufbauwerk (LAG JAW) positioniert sich daher zu der geplanten Verlagerung der Schulsozialarbeit in den Landesdienst. Das bedeutet eine vollständige Verlagerung der Schulsozialarbeit von der Jugendhilfe in die Schule.
Damit wird die Umsetzung von Schulsozialarbeit als Angebot der Jugendhilfe durch freie Träger vor Ort zukünftig verunmöglicht. Ergänzend zu dem Positionspapier veröffentlicht die LAG JAW Ziele, Aufgaben und Schwerpunkte der Schulsozialarbeit in freier Trägerschaft darstellt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V., der Deutsche Caritasverband e. V. (DCV) und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – Deutschland e. V. plädieren für eine klare Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für Schulsozialarbeit und für eine dauerhafte Absicherung des Angebots. In ihrem Positionspapier beziehen die katholischen Träger der Jugendsozialarbeit in der Debatte zur fachlichen und personellen Anbindung der Schulsozialarbeit Position. Aus ihrer Sicht ist es nicht zielführend, wenn das Angebot schulischem Dienstrecht unterliegt. Die Schulsozialarbeit bietet Kindern und Jugendlichen sozialpädagogische Unterstützung und Hilfestellung in allen schulischen und persönlichen Problemlagen. Wenn das System „Schule“ einerseits Beratungsgegenstand ist und die Schule das Angebot als Träger zugleich steuert, erschwert dies die vertrauliche Beratung und sozialpädagogische Hilfen für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, Lehrerinnen und Lehrer. Zudem fehlt die fachliche Expertise der Kinder- und Jugendhilfe. Nur sie gewährleistet eine ganzheitliche Förderung, die Einbeziehung aller Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie den Sozialraum des Schülers oder der Schülerin.
Ausgehend von den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen werden in dem Papier die Argumente dargelegt, die für die Anbindung der Schulsozialarbeit an die Kinder- und Jugendhilfe sprechen.
Auf Einladung des Kooperationsverbundes Schulsozialarbeit, der LAG Schulsozialarbeit NRW e. V., der Fachhochschule und der Stadt Dortmund trafen sich mehr als 700 sozialpädagogische Fachkräfte, Wissenschaftler/-innen
Auf dem Bundeskongress Schulsozialarbeit, der dieses Jahr in Dortmund stattfindet, werden erstmalig zwei Preise für herausragende, nachhaltige Konzepte in der Schulsozialarbeit verliehen. Ziel des Preises
Eine große Zahl katholischer Träger wirken in Bayern mit einer teilweise langen Tradition an der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) mit: an über 200 Schulen fast aller Schularten mit einer entsprechend großen Zahl von Fach- und Leitungskräften und dazu gehörenden Arbeits- und Trägerstrukturen. Die katholischen Träger leisten ihre Arbeit in der JaS gemäß § 4 SGB VIII subsidiär, auf Grundlage der Vorgaben in der entsprechenden Richtlinie des fördernden Ministeriums und in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Träger der öffentlichen Jugendhilfe vor Ort sowie den jeweiligen Schulen. Neben der Orientierung an derartigen Leitlinien gibt es ergänzende Spezifika katholischer Träger, die aus ihrem christlichen, kirchengebundenen Selbstverständnis resultieren. Diese prägen und bereichern die Arbeit; sie stellen zugleich eine herausfordernde Selbstverpflichtung dar.
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlichte (unter Federführung des DRK) den dritten Band der Reader-Reihe zu Schulsozialarbeit. Diese Publikation vergleicht Strukturen, Konzepte und Entwicklungen des Arbeitsbereiches „Schulsozialarbeit“