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THEMA: Schulsozialarbeit

Alle zwei Jahre findet der Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung statt. Ausgezeichnet werden allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I – beispielsweise Gesamtschulen, Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen – die sich in besonderer Weise für die schulische Entwicklung ihrer Schüler einsetzen. ...
Cybermobbing ist in Deutschland wie auch international weiter auf dem Vormarsch. Die Erosion von Persönlichkeitsrechten im Netz beschleunigt sich stark. Weder in Deutschland noch international wird dieser Entwicklung eine ausreichende Beachtung durch Prävention und Bekämpfung geschenkt. Auch die Anbieter von Social Media Plattformen werden ihrer Verantwortung nicht gerecht und...
Nicht nur bundesweit, sondern auch in Niedersachsen nimmt das Thema "Schulsozialarbeit" politisch Fahrt auf. Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Niedersachsen - Jugendaufbauwerk (LAG JAW) positioniert sich daher zu der geplanten Verlagerung der Schulsozialarbeit in den Landesdienst. Das bedeutet eine vollständige Verlagerung der Schulsozialarbeit von der Jugendhilfe in die Schule.
Damit wird die Umsetzung von Schulsozialarbeit als Angebot der Jugendhilfe durch freie Träger vor Ort zukünftig verunmöglicht. Ergänzend zu dem Positionspapier veröffentlicht die LAG JAW Ziele, Aufgaben und Schwerpunkte der Schulsozialarbeit in freier Trägerschaft darstellt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V., der Deutsche Caritasverband e. V. (DCV) und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – Deutschland e. V. plädieren für eine klare Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für Schulsozialarbeit und für eine dauerhafte Absicherung des Angebots. In ihrem Positionspapier beziehen die katholischen Träger der Jugendsozialarbeit in der Debatte zur fachlichen und personellen Anbindung der Schulsozialarbeit Position. Aus ihrer Sicht ist es nicht zielführend, wenn das Angebot schulischem Dienstrecht unterliegt. Die Schulsozialarbeit bietet Kindern und Jugendlichen sozialpädagogische Unterstützung und Hilfestellung in allen schulischen und persönlichen Problemlagen. Wenn das System „Schule“ einerseits Beratungsgegenstand ist und die Schule das Angebot als Träger zugleich steuert, erschwert dies die vertrauliche Beratung und sozialpädagogische Hilfen für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, Lehrerinnen und Lehrer. Zudem fehlt die fachliche Expertise der Kinder- und Jugendhilfe. Nur sie gewährleistet eine ganzheitliche Förderung, die Einbeziehung aller Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie den Sozialraum des Schülers oder der Schülerin.
Ausgehend von den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen werden in dem Papier die Argumente dargelegt, die für die Anbindung der Schulsozialarbeit an die Kinder- und Jugendhilfe sprechen.
Auf Einladung des Kooperationsverbundes Schulsozialarbeit, der LAG Schulsozialarbeit NRW e. V., der Fachhochschule und der Stadt Dortmund trafen sich mehr als 700 sozialpädagogische Fachkräfte, Wissenschaftler/-innen und Träger im Dezember zum Bundeskongress Schulsozialarbeit 2015. Zum Abschluss forderte der Bundeskongress in einer Erklärung, Schulsozialarbeit systematisch auszubauen und an allen Schulen professionell...
Auf dem Bundeskongress Schulsozialarbeit, der dieses Jahr in Dortmund stattfindet, werden erstmalig zwei Preise für herausragende, nachhaltige Konzepte in der Schulsozialarbeit verliehen. Ziel des Preises ist es, die fachpolitische Diskussion um das Thema Schulsozialarbeit anzustoßen und die Dringlichkeit einer Verbesserung von Rahmenbedingungen in den öffentlichen Fokus zu rücken. Zudem...
Eine große Zahl katholischer Träger wirken in Bayern mit einer teilweise langen Tradition an der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) mit: an über 200 Schulen fast aller Schularten mit einer entsprechend großen Zahl von Fach- und Leitungskräften und dazu gehörenden Arbeits- und Trägerstrukturen. Die katholischen Träger leisten ihre Arbeit in der JaS gemäß § 4 SGB VIII subsidiär, auf Grundlage der Vorgaben in der entsprechenden Richtlinie des fördernden Ministeriums und in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Träger der öffentlichen Jugendhilfe vor Ort sowie den jeweiligen Schulen. Neben der Orientierung an derartigen Leitlinien gibt es ergänzende Spezifika katholischer Träger, die aus ihrem christlichen, kirchengebundenen Selbstverständnis resultieren. Diese prägen und bereichern die Arbeit; sie stellen zugleich eine herausfordernde Selbstverpflichtung dar.
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlichte (unter Federführung des DRK) den dritten Band der Reader-Reihe zu Schulsozialarbeit. Diese Publikation vergleicht Strukturen, Konzepte und Entwicklungen des Arbeitsbereiches "Schulsozialarbeit" in den Ländern Deutschland, Niederlande, Österreich und Schweiz. Die Autoren Carsten Speck und Thomas Olk stützen sich dabei auf empirische Untersuchungen aus den genannten...
Die vom Kooperationsverbund Schulsozialarbeit herausgegebenen Leitlinien bieten eine Orientierung für das Handlungsfeld und seine Akteure. Der Verbund will Sicherheit für pädagogisches Arbeiten geben und zur Verbesserung der Qualität im jeweiligen Lern- und Lebensraum Schule beitragen. Die Leitlinien richten sich an alle am Schulleben beteiligten pädagogischen Fachkräfte und somit an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulsozialarbeit, Lehrkräfte und Schulleitungen, zuständige Entscheiderinnen und Entscheider bei Trägern und Verbänden sowie auch an Akteurinnen und Akteure in den zuständigen Verwaltungen des Schulwesens und der Jugendhilfe.
Im Zuge des Bildungs- und Teilhabepaketes wurde Schulsozialarbeit an vielen Schulen eingeführt, jedoch eine bundesweit flächendeckende und bedarfsgerechte Einführung nicht erreicht. Das Land Hessen macht derzeit negative Schlagzeilen, da es sich zur Mitte diesen Jahes aus der Verantwortung für Schulsozialarbeit zurück zieht.Hessen hat allen vom Land geförderten Projekten von...

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