Start Themen Schulsozialarbeit

THEMA: Schulsozialarbeit

Auf dem Bundeskongress Schulsozialarbeit, der dieses Jahr in Dortmund stattfindet, werden erstmalig zwei Preise für herausragende, nachhaltige Konzepte in der Schulsozialarbeit verliehen. Ziel des Preises ist es, die fachpolitische Diskussion um das Thema Schulsozialarbeit anzustoßen und die Dringlichkeit einer Verbesserung von Rahmenbedingungen in den öffentlichen Fokus zu rücken. Zudem...
Eine große Zahl katholischer Träger wirken in Bayern mit einer teilweise langen Tradition an der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) mit: an über 200 Schulen fast aller Schularten mit einer entsprechend großen Zahl von Fach- und Leitungskräften und dazu gehörenden Arbeits- und Trägerstrukturen. Die katholischen Träger leisten ihre Arbeit in der JaS gemäß § 4 SGB VIII subsidiär, auf Grundlage der Vorgaben in der entsprechenden Richtlinie des fördernden Ministeriums und in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Träger der öffentlichen Jugendhilfe vor Ort sowie den jeweiligen Schulen. Neben der Orientierung an derartigen Leitlinien gibt es ergänzende Spezifika katholischer Träger, die aus ihrem christlichen, kirchengebundenen Selbstverständnis resultieren. Diese prägen und bereichern die Arbeit; sie stellen zugleich eine herausfordernde Selbstverpflichtung dar.
Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlichte (unter Federführung des DRK) den dritten Band der Reader-Reihe zu Schulsozialarbeit. Diese Publikation vergleicht Strukturen, Konzepte und Entwicklungen des Arbeitsbereiches "Schulsozialarbeit" in den Ländern Deutschland, Niederlande, Österreich und Schweiz. Die Autoren Carsten Speck und Thomas Olk stützen sich dabei auf empirische Untersuchungen aus den genannten...
Die vom Kooperationsverbund Schulsozialarbeit herausgegebenen Leitlinien bieten eine Orientierung für das Handlungsfeld und seine Akteure. Der Verbund will Sicherheit für pädagogisches Arbeiten geben und zur Verbesserung der Qualität im jeweiligen Lern- und Lebensraum Schule beitragen. Die Leitlinien richten sich an alle am Schulleben beteiligten pädagogischen Fachkräfte und somit an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulsozialarbeit, Lehrkräfte und Schulleitungen, zuständige Entscheiderinnen und Entscheider bei Trägern und Verbänden sowie auch an Akteurinnen und Akteure in den zuständigen Verwaltungen des Schulwesens und der Jugendhilfe.
Im Zuge des Bildungs- und Teilhabepaketes wurde Schulsozialarbeit an vielen Schulen eingeführt, jedoch eine bundesweit flächendeckende und bedarfsgerechte Einführung nicht erreicht. Das Land Hessen macht derzeit negative Schlagzeilen, da es sich zur Mitte diesen Jahes aus der Verantwortung für Schulsozialarbeit zurück zieht.Hessen hat allen vom Land geförderten Projekten von...
Im theoretischen Diskurs zur Schulsozialarbeit spielten Gender und Diversity-Aspekte bisher kaum eine Rolle. Ziel der aktuellen Ausgabe von "Betrifft Mädchen" ist es, Einblicke und Ideen zugeben, wie das zusammen gedacht werden kann. Themen und Inhalte der Beiträge sind u.a. ...
Das Deutsche Rote Kreuz hat den zweiten Band seines im Rahmen des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit entstandenen Readers „Schulsozialarbeit – Hintergründe und Empfehlungen zu Querschnittsthemen eines komplexen Handlungsfeldes“ herausgegeben. In drei Kapiteln mit jeweils zwei Beiträgen beschäftigen sich die für das Berliner Institut für Demokratieentwicklung tätigen Autoren Toan Quoc Nguyn,...
Ende 2013 lief die Zusatzförderung der Schulsozialarbeit über das Bildungs- und Teilhabepaket aus. Wie hat sich das auf die Schulsozialarbeit ausgewirkt? Wurden Stellen gestrichen? Haben einzelne Bundesländer ihre Zuweisungen für Schulsozialarbeit erhöht, um den Wegfall der Bundesmittel auszugleichen? Sieht die Bundesregierung Chancen im Zuge der Entwicklung einer eigentständigen...
Der Paritätische Gesamtverband legt Anforderungen an einen Koalitionsvertrag vor: Im Bereich Bildung und Ausbildung sollen drei Punkte in einen Koalitionsvertrag Einzug halten: Assistierte Ausbildung bundesweit fördern, Bundesprogramm für Schulsozialarbeit auflegen und Bildung und Teilhabe verbessern. Die Schulsozialarbeit soll flächendeckend ausgebaut werden. Dazu wird eine gemeinsame Ressourcenanstrengung auf allen föderalen Ebenen gefordert. Für jeweils 150 Schülerinnen und Schüler in allgemeinbildenden Schulen soll eine sozialpädagogische Fachkraft zur Unterstützung von gelingenden Bildungs- und Sozialisationsprozessen zur Verfügung stehen.
Katholische Jugendsozialarbeit Bayern legt Rechtsgutachten zur Eignung, Vielfalt und zum Vorrang der freien Träger für die Jugendsozialarbeit an Schulen vor: Anlass des Gutachtens sind problematische Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den öffentlichen Jugendhilfeträgern. Diese beruhen vor allem auf den Umgang der Behörden mit dem Prinzip der Subsidiarität und der Auslegung der Vorrangstellung von freien Trägern. Das Gutachten will allen Beteiligten von Jugendsozialarbeit an Schulen Handlungssicherheit und Hilfestellung geben, um diese als vorbildliche Kooperationsform von Jugendhilfe und Schule umsetzen zu können. Dabei weisen die Aussagen des Rechtsgutachtens über die Jugendsozialarbeit an Schulen hinaus. Denn die Aushöhlung des Subsidiaritätsprinzips betrifft die soziale Arbeit insgesamt. Insofern kann das Gutachten als Anregung für Verantwortliche in Politik und Verantwortung auch in anderen Handlungsfeldern der sozialen Arbeit verstanden werden.

Das Neueste

Skip to content