Schlagwort: Inklusion

Inklusion in der beruflichen Ausbildung

Immer mehr Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen besuchen gemeinsam Kitas und Schulen. Mit steigendem Alter stehen den Lernenden mit Handicap jedoch immer weniger Angebote zur Verfügung. Was in der Kita recht gut gelingt, ist längst noch nicht Standard an allen Schulen, geschweige denn in der beruflichen Bildung oder an der Hochschule. Die Friedrich-Ebert-Stiftung legt mit ihrer Publikation „Inklusion in der beruflichen Ausbildung“ ein Werk vor, das einen guten Überblick über die notwendigen Schritte bietet, damit Inklusion gelingt. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge fordern transparente Strukturen und zeigen Wege auf, wie Berufsorientierung, Berufsberatung und die Vermittlung von Ausbildungsstellen gelingen können – auch und gerade zum Abbau von Barrieren.

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Umsetzungsstand der UN-Behindertenrechtskonvention

Am 26. und 27. März 2015 findet seitens der UN eine Prüfung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention statt. Dazu haben die Staaten, die die Konvention ratifiziert haben, Berichte eingesandt. Parallel zum Staatenbericht hat die Monitoring-Stelle (MSt) zur UN-Behindertenrechtskonvention einen eigenen Bericht vorgelegt. Die Berichte werden vom UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD-Ausschuss) geprüft. Der Parallelbericht der MSt greift insgesamt 24 Problembereiche auf, denen sich der CRPD-Ausschuss besonders widmen sollte. Neben Hintergrundinformationen und kurzen Problemanalysen gibt der Bericht Empfehlungen ab, wie der Bund und die Länder die Umsetzung der Konvention weiter voran treiben können. Denn aus Sicht der MSt hat Deutschland bei weitem nicht alles Notwendige unternommen.

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Empfehlungen der UNESCO-Kommission für Deutschland

Inklusion ist das große bildungspolitische Thema in Deutschland. Wie gemeinsames Lernen gelingen kann, darüber informiert die deutsche Neuauflage der UNESCO-Publikation „Inklusion: Leitlinien für die Bildungspolitik“. Die dritte Auflage klärt über das Konzept auf, informiert über die relevanten internationalen Verträge und gibt Empfehlungen zur Umsetzung in Deutschland. Herausgeber ist die Deutsche UNESCO-Kommission in Kooperation mit der Aktion Mensch. Die Leitlinien formulieren Empfehlungen, um eine inklusive Bildung von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter zu ermöglichen – unabhängig vom Geschlecht, Herkunft, Behinderung und Lernbedürfnissen. Besondere Herausforderungen sind die Gestaltung einer gesamtgesellschaftlichen Vision, die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und die Barrierefreiheit an Bildungseinrichtungen.

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Inklusive Gesellschaft gestalten – Teilhabe reformieren

Die Bundestagsfraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE machen sich stark für eine Reform der Teilhabeleistung für Menschen mit Behinderung. Sie bemängeln, dass ihnen in Deutschland eine gleichberechtigte und volle Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Leben immer noch nicht ermöglicht wird. Zu vier Anträgen der Opposition fand im Ausschuss für Arbeit und Soziales eine Anhörung statt. Die Teilhabe von Behinderten müsse deutlich verbessert werden, so die überwiegende Meinung. Über die detaillierten Wege dorthin gab es jedoch unterschiedliche Auffassungen. Einigkeit herrschte jedoch darin, das Wunsch- und Wahlrecht der Menschen mit Behinderungen zu stärken, die Beratungsangebote und die Durchlässigkeit der Werkstätten für Behinderte zu verbessern.

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