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THEMA: Chancengerechtigkeit

Mobil sein im Erwachsenwerden

Die Bereitschaft zur Mobilität wird in unserer immer schneller werdenden Welt fast vorausgesetzt. Doch mobil zu sein, ist nicht nur ein Erfordernis der Moderne, sondern bereichert in vielerlei Hinsicht. Damit sich Jugendliche in der globalisierten Welt gut zurechtfinden und sie verantwortungsvoll mitgestalten lernen, bedarf es individueller Chancen, diese offene...
Die alte Tradition des Pilgerns wird seit einigen Jahren in mehreren europäischen Ländern als moderne Methode der sozialen Arbeit wiederentdeckt und erprobt. Seit 2002 gehen straffällige und benachteiligte Jugendliche in Belgien und Frankreich begleitet von Ehrenamtlichen für mehrere Monate auf dem Jacobsweg. Damit erfüllen sie richterliche Weisungen und bekommen...
Der Ausgleich sozialer Benachteiligungen und die Förderung von Chancengerechtigkeit sind mehr denn je aktuelle Kernherausforderungen der Jugendsozialarbeit. Die Tagung beleuchtet sowohl die gesellschaftliche Haltung, die beispielsweise in Form von Stereotypen über Zuwanderer/-innen, über Menschen mit Behinderung oder in Form von Genderstereotypen ausgrenzend wirken kann und zum anderen institutionelle Selektionsprozesse,...
Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat entschieden, dass Schulbücher und Arbeitshefte durch analoge Anwendung des § 21 Abs. 6 SGB II als Leistungen nach dem SGB II zu gewähren sind und dass es mehr als die Schulbedarfspauschale in Höhe von 70,00 € zum 1. August und 30,00 € zum 1. Februar...
Die sprachliche Verständigung bei internationalen Fachkräfteprogrammen und Jugendbegegnungen ist eine Herausforderung. Wenn es nicht nur um Alltagssprache geht, sondern um Fachbegriffe aus der Kinder- und Jugendhilfe, reichen die in der Schule erlernten Sprachkenntnisse oft nicht aus und bestehende Online-Tools liefern keine validen Übersetzungen. Hier setzt der Youth Work Translator...
Seit 2017 fördern das Bundesbau- und Bundesfamilienministerium gemeinsam Maßnahmen zur Stärkung von Jugendlichen in sozial benachteiligten Quartieren. Ab 2018 bauen beide Ressorts mit dem Modellprogramm „Jugendmigrationsdienste im Quartier“ ihr Engagement an weiteren Standorten aus. Ab sofort wird jedes  Bundesland mit einem Modellprojekt unterstützt, um das gemeinsame Miteinander von Jugendmigrationsdienst...
Sie zeigen Zivilcourage? Sie nehmen sich drängender sozialer Probleme an? Sie eröffnen Menschen neue Perspektiven? Sie machen sich ehren- oder hauptamtlich für andere stark, Sie finden Lösungen, machen Mut? Dann haben Sie gute Chancen, mit dem Sozialpreis "innovatio" belohnt zu werden. Seit 1998 fördert der Sozialpreis "innovatio" konkrete Antworten...
Die Caritas hat die Bundesregierung aufgefordert, sich der zunehmenden Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Deutschland anzunehmen. Dazu müsse es einen Gipfel gegen Wohnungslosigkeit im Kanzleramt geben, sagte die Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka zum Auftakt der Berliner Kältehilfe. "Bund, Länder und Kommunen müssen das...
Bei einer bundesweiten Fachtagung diskutierten MultiplikatorInnen, Leitungskräfte und Fachkräfte der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit, wohin die Jugendsozialarbeit angesichts des gesellschaftlichen Wandels aufbricht. Der Gefahr, dass eine zunehmende Anzahl von Menschen sich abgehängt fühlt und Ängste um ihre eigene Zukunft entwickelt, ist etwas entgegen zu setzen. Damit das gelingt forderten die...
Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) spricht sich für höhere Grundsätze für Reiche und Unternehmen aus. Anlass ist die Ungleichheit und die von ihr ausgehende Gefahr: "Zuviel Ungleichheit belastet den gesellschaftspolitischen Zusammenhalt," warnt IMK-Direktor Gustav Horn. In einem IMK-Report wird das Phänomen der Ungleichheit erläutert und konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um der sozialen Spaltung entgegenzuwirken. Der IMK Report versucht drei Zielsetzungen auf dem Weg zu mehr Gleichheit gerecht zu werden: Armut vermeiden, die ökonomische Mitte stärken und ökonomisch Starke mehr beteiligen. In der Folge werden sowohl kurzfristig umsetzbare Vorschläge gemacht als auch Hinweise für perspektivisch anzugehende, tiefer greifende Änderungen gegeben. Um Armut konkret zu bekämpfen, fordern die Wissenschaftler eine schnellere Erhöhung des Mindestlohns und mehr Unterstützung für Langzeitarbeitslose. Dazu zählt auch eine "angemessene Höhe" des Hartz-IV-Regelsatzes. Der derzeitige Anpassungsmodus enthalte einen "Automatismus zu mehr Ungleichheit".

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