Suchergebnisse für: Ausbildungsgarantie – Seite 8

Junge Migranten/-innen und Flüchtlinge nicht zurücklassen

Trotz rückläufiger Zahl junger Bewerber/-innen bleiben die strukturellen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt ungelöst. Dies zeigen der Berufsbildungsbericht sowie der vorgelegte Datenreport 2015 eindrücklich. Vor allem für viele junge Menschen mit Migrationshintergrund hat sich die Lage am Ausbildungsmarkt nicht verbessert. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit positioniert sich zu diesen Entwicklungen und nimmt Stellung zum Berufsbildungsbericht. In seiner Stellungnahme fordert er Betriebe und Wirtschaft auf, wieder verstärkt ihre Verantwortung zur Berufsausbildung wahrzunehmen. Der Verbund verweist auf die Allianz für Aus- und Weiterbildung und mahnt an, dass man sich an den eingangenen Verpflichtung messen lassen müsse: jedem Jugendlichen sollen laut Allianz drei Angebote für eine betriebliche Ausbildung gemacht werden. Zusätzlich ist aus Sicht des Kooperationsverbundes die Förder- und Ausbildungssituation junger Flüchtlinge zu verbessern. Denn oftmals ist es ihnen nur unter erschwerten Bedingungen möglich, eine Ausbildung zu beginnen bzw. diese auch erfolgreich abzuschließen.

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Bildungsort Jugendsozialarbeit

Wie möchten Jugendliche ihr Leben gestalten und welche Anliegen haben sie? Jugendliche sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Welche fachlichen Anforderungen sich daraus für die Jugendsozialarbeit ergeben, zeigt das Papier “Bildungsort Jugendsozialarbeit – zum Bildungsverständnis der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft” auf. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. beschreibt darin pädagogische Standards und skizziert Rahmenbedingungen, um Jugendliche so fördern zu können, wie sie es wirklich benötigen. Dazu tritt sie für eine Überwindung der Systemgrenzen ein. Die Struktur der Maßnahmeförderung sei zu Gunsten einer individuellen bedarfsorientierten Förderung aufzugeben. Benötigt werden zudem mehr Angebote der Jugendhilfe selbst sowie mehr gemeinsame Angebote von Jobcenter, Arbeitsagentur und Jugendhilfe.

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Weiter im Kampf gegen Jugendarmut und ungleiche Bildungschancen

Seit sechzig Jahren ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS e. V. aktiv, engagiert und begeistert im Kampf für die Rechte junger Menschen. “Junge Menschen teilhaben lassen und in ihrem Selbstbestimmungsrecht stärken“ – das sind die zentralen Herausforderungen für die Zukunft der BAG KJS und ihren neugewählten Vorstand. Am Dienstag (18.11.2014) feierte die BAG KJS ihr 60-jähriges Bestehen. Neben Gästen aus Verbänden, Vereinen und Wissenschaft gratulierten Caren Marks MdB (Staatssekretärin BMFSFJ) und Weihbischof Johannes Wübbe (Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz DBK) zur erfolgreichen Arbeit der letzten sechs Jahrzehnte.

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