Editorial: Wir wünschen einen schönen Sommer
Die „Jugendsozialarbeit News“ bieten Ihnen mit der heutigen Ausgabe wieder eine bunte Mischung an Informationen rund um die Jugendsozialarbeit. Damit Ihnen der Lesestoff für die
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Die „Jugendsozialarbeit News“ bieten Ihnen mit der heutigen Ausgabe wieder eine bunte Mischung an Informationen rund um die Jugendsozialarbeit. Damit Ihnen der Lesestoff für die

Der AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe hat das Jubiläum des Kinder- und Jugendhilfegesetzes zum Anlass für eine Schwerpunktausgabe „25 Jahre KJHG“ seiner Fachzeitschrift „Dialog Erziehungshilfe“ genommen. Die
Heute noch in der Mitte der Gesellschaft – morgen schon am Rand. Durch Verschuldung, Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Sucht geraten Menschen schnell in exstientzielle Nöte. Der
Was muss ich bei der Einstellung von Menschen mit Behinderung beachten und wer hilft mir dabei? Antworten auf diese und weitere Fragen zu den Themen
Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) räumt mit den irreführenden Pressebotschaften auf, die am 21./27. Juni 2015 zur Wirkung des Mindestlohns veröffentlicht wurden:
Die digitale Gesellschaft ist technische und soziale Realität. Aus der zwangsläufigen und notwendigen Alltagspraxis erwächst aber nicht automatisch die Fähigkeit zum selbstbestimmten Umgang oder die
Das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen kritisiert in einem „Standpunkt“ das deutsche Bildungssystem. Das Bildungssystem hielte nicht Schritt mit der steigenden Nachfrage an Fachkräften. Zuviele Jugendliche hätten keinen Schul- und Berufsabschluss. Der geschäftsführende Direktor des IAQ, Prof. Dr. Gerhard Bosch, fordert eine präventive Bildungspolitik. Dazu zählten auch die Schaffung sprachlicher Voraussetzungen für den sprachlichen Erfolg, die Zahl der Schulabbrecher zu senken und gleichzeitig die Zahl der Ausbildungsplätze zu erhöhen.
Über eine halbe Million junge Menschen beginnen in Deutschland nach Beendigung der Schule eine duale Berufsausbildung. Doch es gibt eine Vielzahl Jugendlicher, denen der direkte Übergang in die Ausbildung nicht gelingt. Dies trifft besonders häufig auf Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte zu. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) untersuchte in einer qualitiativen Längsschnittstudie ausbildungsbezogene Handlungsstrategien von Haupt- und Realschülern. Die Ergebnisse zeigen, dass Unterschiede im Handeln von Jugendlichen mit und ohne Mirgrationshintergrund nicht per se bestehen, sondern auch als Resultat des Umgangs mit unterschiedlich verfügbaren Ressourcen zu bewerten sind.
Bei der Tagung „Geflüchtete Mädchen und junge Frauen im Spannungsfeld von Fluchterfahrung, Aufenthaltsrecht und Jugendhilfe“ am 23. und 24. Juni in Hamburg stand die spezifische Situation von Mädchen und jungen Frauen mit Fluchterfahrungen im Mittelpunkt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit, die Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik, die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik Hamburg und die Hochschule für Angewandte Wissenschaften wollten mit dieser Veranstaltung erreichen, dass die Situation und der besondere Schutz- und Hilfebedarf von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen stärker in das Bewusstsein all derer rückt, die für die Aufnahme und Begleitung von jungen Flüchtlingen zuständig sind. Denn: Bisher wird der spezifischen Situation von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das gilt auch für die Kinder- und Jugendhilfe.
Wie wird die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen umgesetzt? Das kontrolliert und bewertet ein entsprechender UN-Ausschuss. Für Deutschland fällt die Bewertung sehr schlecht aus. Kritik hat der Ausschuss in fast allen Themenbereichen geäußert. Im Bereich der schulischen Inklusion hat der UN-Fachausschuss Deutschland dringend empfohlen, ein inklusives Bildungssystem in allen Bundesländern einzuführen. Förderschulen sollten abgebaut werden, um Inklusion möglich zu machen und mehr Kindern mit Behinderungen den Weg in die Regelschulen zu eröffnen. Dafür müssten die Schulen entsprechend ausgestattet werden und die Lehrerausbildung reformiert werden. Der Ausschuss bemängelte die unzureichende Inklusion behinderter Menschen in den ersten Arbeitsmarkt und kritisierte auch die Rolle der Behindertenwerkstätten.