Bildungsmonitor Ausgabe 11 erschienen
Die letzten Monate waren überaus turbulent – auch aus bildungspolitischer Sicht: Wie gelingt es, geflüchtete Jugendliche schnell in Schule und Ausbildung zu integrieren? Brauchen wir
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Die letzten Monate waren überaus turbulent – auch aus bildungspolitischer Sicht: Wie gelingt es, geflüchtete Jugendliche schnell in Schule und Ausbildung zu integrieren? Brauchen wir
Trotz rückläufiger Zahl junger Bewerber/-innen bleiben die strukturellen Probleme auf dem Ausbildungsmarkt ungelöst. Dies zeigen der Berufsbildungsbericht sowie der vorgelegte Datenreport 2015 eindrücklich. Vor allem für viele junge Menschen mit Migrationshintergrund hat sich die Lage am Ausbildungsmarkt nicht verbessert. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit positioniert sich zu diesen Entwicklungen und nimmt Stellung zum Berufsbildungsbericht. In seiner Stellungnahme fordert er Betriebe und Wirtschaft auf, wieder verstärkt ihre Verantwortung zur Berufsausbildung wahrzunehmen. Der Verbund verweist auf die Allianz für Aus- und Weiterbildung und mahnt an, dass man sich an den eingangenen Verpflichtung messen lassen müsse: jedem Jugendlichen sollen laut Allianz drei Angebote für eine betriebliche Ausbildung gemacht werden. Zusätzlich ist aus Sicht des Kooperationsverbundes die Förder- und Ausbildungssituation junger Flüchtlinge zu verbessern. Denn oftmals ist es ihnen nur unter erschwerten Bedingungen möglich, eine Ausbildung zu beginnen bzw. diese auch erfolgreich abzuschließen.
Die arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Eingliederung, insbesondere Langzeitarbeitsloser in den ersten Arbeitsmarkt, bedürfen einer Neuausrichtung. Diese Auffassung vertrat eine Mehrheit von Sachverständigen in einer Anhörung des
Die Bundesregierung informierte das Parlament über ihre Ziele und Strategien in der Sozialpolitik: Besonders unterstützt werden Jugendliche beim Berufseinstieg, zum Beispiel durch das neue Instrument
Bereits seit 2012 macht sich der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit für eine gesetzlich verankerte Ausbildungsgarantie stark. Das Thema steht aktuell zwar im Fokus der bildungs- und arbeitsmarktpolitischen
Wie möchten Jugendliche ihr Leben gestalten und welche Anliegen haben sie? Jugendliche sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Welche fachlichen Anforderungen sich daraus für die Jugendsozialarbeit ergeben, zeigt das Papier „Bildungsort Jugendsozialarbeit – zum Bildungsverständnis der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft“ auf. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. beschreibt darin pädagogische Standards und skizziert Rahmenbedingungen, um Jugendliche so fördern zu können, wie sie es wirklich benötigen. Dazu tritt sie für eine Überwindung der Systemgrenzen ein. Die Struktur der Maßnahmeförderung sei zu Gunsten einer individuellen bedarfsorientierten Förderung aufzugeben. Benötigt werden zudem mehr Angebote der Jugendhilfe selbst sowie mehr gemeinsame Angebote von Jobcenter, Arbeitsagentur und Jugendhilfe.
Zum Entwurf des Sozialberichts 2015 nimmt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) Stellung. Sie bemängelt, dass im Bericht ein Hinweis auf den flächendeckenden Aufbau von
Den umfassenden Zugang zu Bildung zu sichern und die notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungsteilnahme zu schaffen, ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe und öffentliche Verantwortung.
Bund, Wirtschaft, Gewerkschaften und Länder haben eine neue Allianz für Aus- und Weiterbildung geschmiedet: Die neue Allianz für Aus- und Weiterbildung soll ein starkes Zeichen
Seit sechzig Jahren ist die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS e. V. aktiv, engagiert und begeistert im Kampf für die Rechte junger Menschen. “Junge Menschen teilhaben lassen und in ihrem Selbstbestimmungsrecht stärken“ – das sind die zentralen Herausforderungen für die Zukunft der BAG KJS und ihren neugewählten Vorstand. Am Dienstag (18.11.2014) feierte die BAG KJS ihr 60-jähriges Bestehen. Neben Gästen aus Verbänden, Vereinen und Wissenschaft gratulierten Caren Marks MdB (Staatssekretärin BMFSFJ) und Weihbischof Johannes Wübbe (Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz DBK) zur erfolgreichen Arbeit der letzten sechs Jahrzehnte.