Autor: Silke Starke-Uekermann

Vorzeitige Vertragslösungen – Welche Gründe haben die Betroffenen und wie es ihnen damit geht

Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online (bwpa) veröffentlicht eine analytische Studie über die vorzeitige Vertragsauflösung: Innerhalb der Berufsausbildung kommt es immer wieder zu Störungen des Prozesses. Eine vorzeitige Vertragslösung markiert ein Extrem der gescheiterten (beruflichen) Sozialisation und damit auch des Bildungs- und Begleitungsauftrags der Repräsentanten der Berufsausbildung.
In der zugrunde liegenden Untersuchung wurde das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösung erstmals aus biographieanalytischer Perspektive betrachtet. Lokal begrenzt, wurden 30 autobiographischnarrative Interviews geführt und analysiert. Unter Ablösung von der singulären Betrachtung der Berufsausbildung gelang es, die gesamtbiographischen Prozesse, Wechselwirkungen und Mechanismen aus der Perspektive der Betroffenen zu rekonstruieren und in generalisierungsfähige Aussagen zu transformieren. bwpa stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor und eröffnet darüber einen Blick auf die Ursachen, Begleiterscheinungen und Folgen eines gescheiterten beruflichen Bildungsprozesses aus der Perspektive der Betroffenen.

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Leitlinien für eine Pädagogik der Inklusion

Insbesondere im Bereich der berufsvorbereitenden und -qualifizierenden Angebote überwiegen Vorgaben der Kostenträger und Maxime der Berufswelt. Häufig stehen nicht der Jugendliche mit seiner persönlichen Entwicklung und die Förderung seiner individuellen Fähigkeiten im Vordergrund. Ausgehend von diesen Beobachtungen initiierte IN VIA Deutschland das Projekt „Für eine Pädagogik der Inklusion“. Pädagogische Facetten von Inklusion wurden identifiziert und Grundlinien für eine Pädagogik der Inklusion entwickelt. Die Leitlinien greifen diese Erkenntnisse sowie eine breite verbandliche Diskussion auf. Mit den Leitlinien macht IN VIA sich auf den Weg, Inklusion mit Leben zu füllen.

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