Berufsorientierungsprogramm will durch Inklusion sparen
Zum 1. Januar 2015 will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Berufsorientierungsprogramm (BOP) neue Richtlinien in Kraft setzen, die den Anforderungen der
Home » Archives for Silke Starke-Uekermann » Seite 271
Zum 1. Januar 2015 will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für das Berufsorientierungsprogramm (BOP) neue Richtlinien in Kraft setzen, die den Anforderungen der
Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag soll novelliert werden. Als so genannter „Minderheitenschutz“ soll er garantieren, dass alle Kinder und Jugendlichen in einem Umfeld aufwachsen, in dem sie nicht gefährdet werden. Das Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis kritisiert, dass in der aktuellen Debatte wenig solidarisches Bewusstsein für jene die als schützenswert gelten, festzustellen sei. Hingegen dominierten Aussagen, die einer Individualisierung von Verantwortung Vorschub leisten. Im Kontext der online-Konsultation zur Novellierung hat das JFF eine Stellungnahme abgegeben. Diese fördert den Jugendmeidenschutz mit Verfassungsrang zu erhalten. Junge Menschen sollen in einer souveränen Lebensführung befördert und das erzieherische und pädagogische Umfeld dabei bestmöglich unterstützt werden.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) setzt sich für eine gesellschaftliche Initiative „Zukunft für Kinder – Perspektiven für Eltern“ ein. Mit einem Aktionsprogramm sollen Eltern- und Kinderarmut bekämpft werden. In Deutschland leben rund 1,9 Millionen minderjährige Kinder in Familien, die von Hartz-IV-Leistungen abhängig sind. Damit lebt etwa jedes siebte hier lebende Kind auf Hartz-IV-Niveau. Die Hilfequote der Kinder hat sich gegen den allgemeinen Trend in jüngster Zeit sogar noch erhöht. Kinderarmut ist dabei immer auch die Armut der Eltern, die meist mit Erwerbslosigkeit oder prekärer Beschäftigung verbunden ist. Mit der Arbeitslosigkeit der Eltern wachsen nicht nur die finanziellen Belastungen im Haushalt, sondern leidet oftmals die gesamte Familienstruktur. Um (diesen) Kindern eine bessere Zukunft zu geben, braucht es immer auch Perspektiven für die Eltern. Diese will der DGB mit seiner Initiative schaffen.
„Bildung in Deutschland“ erscheint alle zwei Jahre als umfassende und empirisch fundierte Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens. Dieser fünfte Bildungsbericht führt die Berichterstattung über bereits in den vorherigen Berichten dargestellte Indikatoren zum deutschen Bildungswesen fort und präsentiert gleichzeitig neue Indikatoren. Im Rahmen einer vertiefenden Analyse wird insbesondere der Situation von Menschen mit Behinderungen im Bildungssystem nachgegangen. Der Bildungsbericht für Deutschland richtet sich an alle Akteure des Bildungswesens. Dieser nationale Bildungsbericht wird vorgelegt von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlern. Der Bericht stellt den Entwicklungsstand, die Fortschritte und sich abzeichnende Probleme des deutschen Bildungswesens bereichsübergreifend dar.

Im von Loeper Verlag ist die Gesetzessammlung „AusländerRecht 2014“ neu erschienen. Der Band ist handlich, klar gegliedert und informativ. Er bündelt alle relevanten Gesetze und
Mit dem neuen Bundesprogramm „Demokratie leben. Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ab dem 1.
Die EU will das Vergaberecht modernisieren. Die Richtlinien dazu sind am 17. April 2014 in Kraft getreten. Deutschland bleiben zwei Jahre Zeit, um diese umzusetzen.
Das Institut für Arbeitsmarkt- udn Berufsforschung (IAB) legt eine Prognose zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Arbeitslosigkeit vor: Die Erwerbstätigkeit setzt ihren Aufwärtstrend fort, allerdings etwas abgeschwächt. Der Zuwachs im Jahr 2015 beträgt 270.000 Personen. Die Arbeitslosigkeit stagniert. Für 2015 werden 2,88 Mio. Arbeitslose im Jahresdurchschnitt erwartet. Das Erwerbspersonenpotenzial
wächst – vor allem infolge einer hohen Zuwanderung – im Jahr 2014
um 140.000 Personen und 2015 um 120.000 Personen.
Die SPD-Abgeordneten der Landesgruppe Ost fordern einen Sozialen Arbeitsmarkt. Bekämpfen wollen sie damit die Langzeitarbeitslosigkeit. Profitieren sollen Arbeitssuchende mit multiplen Vermittlungshemmnissen und arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose. Die Landesgruppe legt ein Konzept vor, das ganz Deutschland in den Blick nimmt. Sie fordern von Arbeitsministerin Nahles, das Thema ganz oben auf die Agenda zu setzten. Denn während die Erwerbestätigenzahl Höchststände erreicht, geht der Aufschwung an den Langzeitarbeitslosen vorbei. Das für 2015 geplante Modellprogramm „Perspektive in Betrieben“ soll durch einen „Sozialen Arbeitsmarkt“ ergänzt werden. Davon würden arbeitsmarktnahe und arbeitsmarktferne Personen profitieren.
Die Monopolkommission legt in ihrem XX. Jahresgutachten Wettbewerbsprobleme in der Kinder- und Jugendhilfe dar. Zur Verbesserung des Wettbewerbs plädiert die Kommission für die Einführung des Vergaberechts. Die Monopolkommission steht einer Privilegierung gemeinnützig anerkannter Einrichtungen und Träger kritisch gegenüber. Im Bereich der Jugendhilfe hält sie diese für problematisch, da es dadurch zu Wettbewerbsverzerrungen komme. In dem Gutachten spricht sich die Kommission für die Anwendung des Vergaberechts aus. Die aktuelle Reform des europäischen Vergaberechts in ein „Sozialvergaberecht“ biete dazu gute Möglichkeiten. Die vorgesehenen Vereinfachungen von Vergaben würden die Anwendung erleichtern. Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilge (AGJ) lehnt dieses Vorhaben ab. Die Anwendung des Sozialrechtlichen Dreiecksverhältnisses garantiere die rechtlich gebotene Pluralität des Leistungsangebots.