Autor: Silke Starke-Uekermann

Auswirkungen von Armut und sozialer Ungleichheit auf die Gesundheit

Soziale Ungleichheit führt zu ungleichen Gesundheitschancen und unterschiedlichen Lebenserwartungen. Dies gilt besonders für sozial Benachteiligte und von Armut Betroffene. In Deutschland nahmen Armut sowie Ungleichheit bei Vermögen und Einkommen in den letzten Jahren tendenziell zu. Die Ungleichverteilung des Vermögens ist in Deutschland so hoch wie in keinem anderen europäischen Land. Die Linken wollten daher von der Bundesregierung aktuelle Zahlen wissen. In einer kleinen Anfrage erkundigten sie sich nach Zahlen zur Ungleichheit, nach den aktuell verfügbaren Erkenntnissen zu sozial bedingten Unterschieden bei der Mortalität, der Entwicklung bei der gesundheitlichen Ungleichheit, nach Maßnahmen und Zielen der Bundesregierung, um dieser verteilungsbedingten gesundheitlichen Ungleichheit entgegenzuwirken sowie nach Maßnahmen, den Zugang von benachteiligten Menschen zur gesundheitlichen Versorgung zu erleichtern. Der Zusammenhang von Armut, sozialer Lage und Gesundheit wird kontinuierlich von der Gesundheitsberichterstattung des Bundes beim Robert Koch-Institut (RKI) bearbeitet. Daher bezieht sich die Bundesregierung in ihrer Antwort in erster Linie auf das RKI. Des Weiteren verweist sie auf die Armuts- und Reichtumsberichte.

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U18: schlechte Start-Chancen für 3,7 Millionen Kinder und Jugendliche

Deutschland bietet Kindern und Jugendliche gute Start-Chancen fürs Leben – den meisten jedenfalls: Allerdings gehören immer noch rund 3,7 Millionen der Unter-18-Jährigen zu den Verlierern der jungen Generation. „Sie sind sozial abgehängt. Das stellte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) in ihrem Kinder- und Jugendhilfe Monitor fest. Damit zeichnen die Veranstalter des DJHT ein durchwachsenes Bild der Situation junger Menschen. Eine deutliche Kritik trifft die Ganztagsschulen: „Sie sind heute nicht in der Lage, das oft starke Niveaugefälle, das durch drastische Bildungsunterschiede in Elternhäusern gegeben ist, auszugleichen. Beim Ziel, Kindern hier gleiche Start-Chancen zu geben, ist die Ganztagsschule gescheitert. Sie schafft es bislang nicht, Bildungsbenachteiligung zu beseitigen“, so Karin Böllert. Laut der Studie finden auch nicht alle jungen Menschen einen Ausbildungsplatz: 81.000 Bewerber blieben im vergangenen Jahr ohne Stelle. Zusätzlich befänden sich 270.000 Jugendliche im Übergangssystem, in dem sie Praktika und Kurse absolvieren. Armut und Arbeitslosigkeit sieht die AGJ als Hauptprobleme.

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Jugendbischof Oster: Eintreten für Vielfalt und gegen Populismus

Zuhören, erklären lassen und dann selbst loslegen: Bei der zentralen Veranstaltung zum Josefstag in der Duisburger Werkkiste haben der Jugendbischof Dr. Stefan Oster SDB, der Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, und der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link, zusammen mit Jugendlichen der Einrichtung gearbeitet. Der Josefstag als Aktionstag der Einrichtungen der Jugendsozialarbeit bringt Verantwortliche aus Kirche und Politik mit benachteiligten Jugendlichen zusammen.

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Armut und Arbeitslosigkeit als Hauptprobleme

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. fordert anlässlich des 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetags verstärktes Engagement gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Kurz vor dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag zeichnet der Deutsche Kinder- und Jugend(-hilfe) Monitor der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe ein vielschichtiges Bild von der Situation junger Menschen in Deutschland. Den Kindern und Jugendlichen in Deutschland werden darin viele Chancen attestiert, aber es gibt auch Risiken und Probleme, denen die jungen Menschen sich stellen müssen. 3,7 Millionen der unter 18-Jährigen haben schlechte Startchancen. Armut und Arbeitslosigkeit sind die Hauptprobleme.

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