Autor: Silke Starke-Uekermann

Vielfalt bereichert: Bildung für alle in einer Schule für alle

Bundesnetzwerk fordert Bildung für alle in einer Schule für alle. Damit das gelingt, hat das Netzwerk zehn Mindestkriterien skizziert. Die Kriterien geben interessierten Schulen Orientierungshilfe. Ziel ist, dass sich alle Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Voraussetzungen, sozialen Hintergründen, Begabungen und Beeinträchtigungen in der Schule entfalten können. Dazu müssen sich nach Auffassung von „Schule für Alle“ die Schulen den Schüler/-innen anpassen, denn Schulen sind für Schüler/-innen da – und nicht umgekehrt. Getragen durch dieses gemeinsame Ziel will das Bundesnetzwerk die Fachdiskussion bereichern, Strategien zur bildungs- und sozialpolitischen Einflussnahme entwickeln und Schulen bei der Umsetzung unterstützen.

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BAG KJS kritisiert Zementierung der Benachteiligung

Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. bemängelt ungleiche Startvoraussetzungen beim Einstieg in die Berufsausbildung anlässlich des Berufsbildungsberichts 2017. „Trotz eines immer wieder beklagten Mangels an Auszubildenden bleibt die Berufsausbildung einer großen Gruppe von jungen Menschen verschlossen.“ So kommentiert Lisi Maier, Vorsitzende der BAG KJS, den Berufsbildungsbericht 2017, der am Mittwoch (5.4.2017) von der Bundesregierung veröffentlicht wurde.

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Bundesregierung zieht Bilanz der Beruflichen Bildung – Der Berufsbildungsbericht 2017

Trotz eines Höchststands an unbesetzten Ausbildungsplätzen fanden im vergangenen Jahr tausende Bewerber nicht zu einer Ausbildungsstelle. Das „Passungsproblem“ zwischen Angebot und Nachfrage stelle weiter eine zentrale Herausforderung für die Berufsbildung dar. So eine Schlussfolgerung von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) bei der Vorstellung des Berufsbildungsbericht 2017. Die Quote der Ausbildungsbetriebe ging erneut zurück und lag 2015 bei 20 Prozent. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge blieb hingegen mit 520.300 gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Laut Bericht standen 20.600 unversorgten Bewerbern Ende September 43.500 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber, wobei sich die Zahlen nach Beruf und Regionen stark unterscheiden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um 4,5 Prozent. Wobei es eine Vielzahl junger Menschen gibt, die in Alternativen einmüden aber ihren Ausbildungswunsch aufrecht erhalten. Allein eim Übergangsberich wurden 2016 über 290.000 Jugendliche gezählt.

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Freiwilliges Engagement leistet wesentlichen Beitrag zur lokalen Entwicklung

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland üben ein Ehrenamt aus. Zu diesem Ergebnis kommt der Engagementbericht des Bundesfamilienministeriums. Die Zahl der Freiwilligen stieg in den vergangenen 15 Jahren um rund zehn Prozentpunkte. Im Rahmen des Berichtsauftrags geht der Zweite Engagementbericht insbesondere der Frage nach, welche Bedeutung den vielfältigen Formen bürgerschaftlicher Mitwirkung für die Gestaltung des demografischen Wandels in den Städten und im ländlichen Raum zukommt. Dabei nimmt der Bericht das klassische Ehrenamt genauso unter die Lupe wie politische Beteiligung, die Hilfe in der Nachbarschaft oder den Einsatz für geflüchtete Menschen. Der Bericht verdeutlicht, wie Engagement auf der lokalen Handlungsebene gestärkt werden kann und welche Bedingungen notwendig sind, damit Engagement gelingen kann. Die Sachverständigenkommission formuliert Empfehlungen.

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