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THEMA: Übergang

Junge Menschen, die in ländlichen Räumen leben, sind von der Entwicklung des demographischen Wandels besonders betroffen. Vernachlässigte Entwicklungen der Infrastruktur sowie soziokultureller Strukturen wirken sich negativ aus. Jungen Menschen in ländlichen Regionen stehen nicht die gleichen Möglichkeiten der Bildungs- und Integrationsleistung , wie gleichaltrigen in urbanen Lebensräumen. Der Kooperationsverbund...
Glücksförderung lohnt sich! Diese Auffassung vertritt Hellen Schropp, vor allem, wenn man benachteiligten Jugendlichen den Weg ins Erwerbsleben erleichtern will. Schropp führt im IAB-Forum, dem Online-Magazin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, aus wie sich die Stärkung individueller Potentiale positiv auf die Entwicklung auswirkt. Während sich die Wissenschaft lange Zeit...
Die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule unterstützt junge Zugewanderte bei der Vorbereitung eines Hochschulstudiums in Deutschland. Geflüchtete und Spätaussiedler Können bei der Bildungsberatung GF H eine finanzielle Unterstützung für die Aufnahme oder Fortsetzung einer akademischen Laufbahn beantragen. Einblick in die Arbeit der Bildungsberatung gewährt Beate Milluks. Beate Milluks berät seit 2013 junge...
Viele junge Leute scheinen schlecht über ihre Rechte und Pflichten im Rahmen einer Berufsausbildung informiert zu sein. auch gehen die Vorstellungen, wie eine Ausbildung abläuft unter Jugendlichen weit auseinander. Dass das Ergebnis einer ärztlichen Eingangsuntersuchung ausschlaggebend ist, ob man die Ausbildung überhaupt beginnen darf, ist Jugendlichen häufig unbekannt. So...
Jugendberufsagenturen haben die verbesserte berufliche Integration junger Menschenzum Ziel. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vergleicht erstmals Agenturbezirke mit und ohne Jugendberufsagenturen anhand verschiedener Indikatoren. Der Vergleich kommt zu dem Ergebnis, dass ein positiver Zusammenhang zwischen höherer Einmündungsquote in Ausbildung und dem Vorhandensein einer Jugendberufsagentur besteht. Zusammenhang zwischen Einmündungsquote...
Produktionsschulen sind in Bezug auf die soziale und berufliche Integration junger Menschen ein ernst zu nehmendes Bildungs- und Erziehungsangebot im Übergang Schule-Beruf. Dieses pädagogische Konzept wird im Rahmen der durch Gesetze, Verordnungen und Erlasse geregelten Bildungs- und Förderangebote nur unzureichend berücksichtigt. Ungeklärte Schnittmengen zwischen den Rechtskreisen und den länderspezifischen Schulgesetzen erschweren deutlich kohärente Angebote für eine Zielgruppe, der nicht unmittelbar eine betriebliche duale Ausbildung gelingt. In der aktuellen bildungspolitischen Diskussion über die Zukunft von notwendigen Übergangsangeboten plädiert der Bundesverband Produktionschulen dafür, die Produktionsschule als Angebot der Beruflichen Bildung im Übergang Schule-Beruf, im Berufsschulsystem und an der zweiten Schwelle anzuerkennen und finanziell verbindlich abzusichern.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. legt den neuen Monitor Jugendarmut vor. Dieser bestätigt, dass junge Menschen beim Übergang von Schule zur Ausbildung und von Ausbildung in die Berufstätigkeit besonders gefährdet sind. Jugendliche ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung sind von Arbeitslosigkeit und Hartz IV besonders bedroht. Zudem besteht die Gefahr, dass sie in die Wohnungslosigkeit abrutschen. Der beste Schutz gegen Armut ist Bildung. Doch im Bildungssystem gehen Jugendliche aus sozial schwachem Umfeld oder mit Migrationshintergrund noch immer viel zu oft verloren. „Die Arbeit von Lehrkräften und Fachkräften der Sozialen Arbeit muss ineinander greifen. Wir brauchen multiprofessionelle Teams, die eine individuelle Förderung der Jugendlichen ermöglichen“, sagt Lisi Maier, Vorsitzende der BAG KJS. „Ohne eine Berufsausbildung besteht kaum eine Zukunftsperspektive. Und gerade diese Perspektive muss jedem jungen Menschen hier in Deutschland ermöglicht werden.“
Auch wenn der Berufsbildungsbericht 2016 auf den ersten Blick einen soliden Eindruck des deutschen Eindruck des deutschen Ausbildungsmarktes vermittelt, verweisen die Zahlen in mehreren Bereichen auf bedenkliche Entwicklungen - so finden die Grünen. Bündnis 90/Die Grünen fordern in einem Antrag die Bundesregierung auf, dem Deutschen Bundestag bis zum 30.6.2016 ein Konzept und die haushalterisch hinterlegten Instrumente vorzulegen, um die im Berufsbildungsbericht 2016 genannten zentralen Herausforderungen zur Zukunftsfähigkeit des dualen Systems schon im Ausbildungsjahr 2016/2017 angehen zu können. Eine umfassende Ausbildungsgarantie soll unverzüglich umgesetzt werden, damit allen jungen Menschen - unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus - der direkte Zugang zu einer Berufsausbildung mit anerkanntem Abschluss und damit der Weg in ein selbstbestimmtes Leben offensteht.
Der Begriff „Jugendberufsagentur“ fasst die verschiedenen Kooperationsformen der Sozialleistungsträger mit dem Ziel, die Leistungen nach SGB II, SGB III und SGB VIII für junge Menschen zu bündeln und zu verzahnen, zusammen. Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt soll durch die Arbeit der Jugendberufagenturen verbessert werden. Der Deutsche...
Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung vom 18. bis 19. November 2015 wählte die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. einstimmig Lisi Maier zur neuen Vorsitzenden und damit erstmals seit 60 Jahren eine Frau an die Spitze. Die 31jährige Lisi Maier, ist hauptberuflich Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und zudem Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings.

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