Bundeswettbewerb Alkoholprävention fördert vorbildliche Präventionsprojekte

Der bundesweite Wettbewerb Alkoholprävention ist gestartet. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Verband Privater Krankenversicherungen (PKV) wollen besonders innovative und wirksame Projekte der Alkoholprävention fördern.

Ziel ist es, diese Projekte zur Nachahmung zu empfehlen und dadurch die Qualität und Reichweite von Alkoholpräventionsmaßnahmen für Jugendliche zu steigern. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 50.000 € vergeben, maximal 10.000 € pro Projekt. Zur Teilnahme aufgerufen sind alle außerschulischen Anbieter von Präventionsmaßnahmen für Jugendliche.

In die Bewertung der eingereichten Beiträge fließt insbesondere der gewählte Zugang zu den Jugendlichen ein. Der Wettbewerb trägt so der besonderen Herausforderung Rechnung, der sich Anbieter von Präventionsmaßnahmen mit der speziellen Zielgruppe der Jugendlichen gegenübersehen: Um Jugendliche wirksam erreichen zu können, müssen sich die Projekte mit den Lebensrealitäten junger Menschen auseinandersetzen und diese verstehen. Der massive Einfluss des Internets, insbesondere der „Social Media“ und die hierdurch veränderten Formen und Rahmenbedingungen der Kommunikation Jugendlicher intensivieren die Herausforderung der Alkoholprävention.

Beiträge können online www.bundeswettbewerb-alkoholprävention.de. eingereicht werden. Einsendeschluss ist der 24. August 2012. “

www.bundeswettbewerb-alkoholprävention.de.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Ähnliche Artikel

Standpunkt zum Reformgesetz der Kinder- und Jugendhilfe

Das Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG) steht vor der parlamentarischen Beratung. Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit hat zum Gesetz (KJHSRG) einen klaren Standpunkt (im Wortlaut):

Sozialstaat reformieren, Armut bekämpfen

Eine neue Studie des ifo-Instituts im Auftrag des AWO Bundesverbandes zeigt: Eine Zusammenführung von Sozialleistungen kann so gestaltet werden, dass Armutsrisiken sinken – insbesondere für

Jugendliche als V-Leute des Verfassungsschutzes

Die Bundesregierung plant eine enorme Erweiterung der Befugnisse für Verfassungsschutz und Nachrichtendienst. Sie sollen untere anderem über polizeiliche Maßnahmen hinaus operativ tätig sein und Gegenschläge

Zum Inhalt springen