Autor: Silke Starke-Uekermann

Kaum Bewegung, viel Ungleichheit – Deutschland auf dem Weg zur geschlossenen Gesellschaft

Im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung legt das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung eine Studie zur „sozialen Mobilität“ in Deutschland vor: In kaum einem anderen Industrieland ist die Durchlässigkeit so gering, wie in Deutschland. Die eigene Initiative reicht kaum aus, um sozialen Aufstieg zu erreichen. Die Besonderheiten des deutschen Bildungssystems sowie das stark ausgeprägte Berufsprinzip behindern häufig eine berufliche Neuausrichtung verbunden mit sozialem Aufstieg. Weniger als ein Prozent der Gesamtbevölkerung schafft es, von ganz unten (Bsp. Vater ungelernter Arbeiter) nach ganz oben (Bsp. leitende Angestelltenposition). Dagegen gelingt es rund zwei Dritteln des Nachwuchses aus Familien mit berufstätigen Eltern in leitender Position selbst eine leitende oder hochqualifizierte Angestelltenposition zu erreichen.

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Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt

Bertelsmann Stiftung veröffentlicht Expertise zum Einfluss der demografischen Entwicklung auf das Übergangssystem und die Berufsausbildung: Für rund 250.000 Jugendliche werden auch 2025 noch Maßnahmen des Übergangssystems besuchen, wenn das Ausbildungssystem nicht nachhaltig verändert wird. Die demographische Entwicklung alleine wird das Problem nicht lösen. Jugendliche mit Förderbedarf werden weiterhin nur schwer eine Ausbildungsstelle finden. Sie konkurrieren mit der Anwerbung qualifizierter ausländischer Arbeitskräfte oder der vermehrten Einstellung von Hochschulabsolventen. Um möglichst allen jungen Menschen in Deutschland eine Perspektive zu ermöglichen, sind flexible schulische und außerbetriebliche Ausbildungsmöglichkeiten notwendig, die zu einem Berufsabschluss führen.

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Forschung zur Schulsozialarbeit

Thomas Olk und Karsten Speck haben einen Band zum aktuellen Stand der Forschung zur Schulsozialarbeit herausgegeben. In einer systematisierten Form werden ergebnis- und wirkungsbezogene Forschungen

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Wie denken Jugendliche über Persönlichkeitsrecht und Datenschutz in sozialen Netzwerken?

Wie Jugendliche mit persönlichen Informationen in Sozialen Netzwerkdiensten wie facebook.com oder schuelervz.net umgehen, zeigt die aktuelle Studie des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis „Persönliche Informationen in aller Öffentlichkeit?“. Die Ergebnisse zeigen insgesamt ein recht differenziertes Bild, wie Jugendliche mit ihren persönlichen Informationen in Online-Netzwerken umgehen. Die Jugendlichen machen sich – in unterschiedlichem Maße und unterschiedlich tiefgehend – durchaus Gedanken darüber, was sie wem in Sozialen Netzwerkdiensten über sich mitteilen wollen und was sie aber auch als schützenswert erachten. Der Wunsch nach sozialer Einbettung und Zugehörigkeit ist ein wesentliches Motiv der Nutzung und hat Einfluss auf die Entscheidung der Jugendlichen, wie sie mit persönlichen Informationen in Online-Netzwerken umgehen. Die Ergebnisse zeigen, dass vielen Jugendlichen Wissen über die Medienstrukturen (bspw. über Auswertungsmöglichkeiten digitaler Daten) fehlt, um diese Online-Welten zu durchblicken.

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