Autor: Silke Starke-Uekermann

Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in der Schule

AWO legt Ergebnisse einer Studie und Empfehlungen für eine gelingende Praxis vor: Das AWO-ISS-Projekt „Inklusive Gesellschaft – Kinder und Jugendliche in ihrer Teilhabe in der Schule fördern“ ist der Frage nachgegangen, wie Jugendhilfe in Kooperation mit Schule soziale Inklusion und individuelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen fördern und Schule als Ort der Lebenswelt förderlich mit gestalten kann.
Auf der Grundlage eines weitgefassten Inklusionsverständnisses und der Ergebnisse von Experteninterviews wurde ein Modell entwickelt, welches auf den unterschiedlichen Ebenen der Kulturen, Strukturen und Praktiken Zugangsmöglichkeiten und Handlungsansätze von Jugendhilfeträgern für eine sich inklusiv verändernde Schule erfasst und darstellt. Hierzu werden sowohl die Gelingensbedingungen von Inklusion in der Schule, als auch deren Barrieren für alle drei Ebenen herausgearbeitet. Im Ergebnis entsteht ein Konzept, welches auf die Erfordernisse und Anforderungen der Träger sozialer Arbeit in den Bereichen Schulsozialarbeit und Kooperation von Ganztagsschule und Jugendhilfe abgestimmt ist und sich mit abschließenden Empfehlungen an beide Systeme richtet, um ganzheitliche Konzepte einer inklusiven Schule gemeinsam zu realisieren.

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Bildungsverständnis der Schulsozialarbeit

Positionspapier zum Bildungsverständnis des Handlungsfeldes „Schulsozialarbeit ist in vielen Schulen in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Durch die Aufwertung der öffentlichen Verantwortung für ein gelingendes Aufwachsen

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Kommunalen Verankerung von Programmstandorten und Projekten der Jugendsozialarbeit

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit legt Handreichung zur kommunalen Verstetigung von Jugendsozialarbeit vor: Unterstützungsangebote der Jugendsozialsozialarbeit, die in den letzten Jahren im Rahmen der Bundesinitiative JUGEND STÄRKEN bundesweit aufgebaut wurden, müssen angesichts der auslaufenden Ko-Förderung durch ESF-Mittel befürchten, ihre Arbeit nicht fortsetzen zu können. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit möchte dazu beitragen, dass die Projekte ihre erfolgreiche pädagogische Arbeit fortführen können. Die Handreichung bietet daher verschiedensten Akteuren umfassende Informationen zur Jugendsozialarbeit sowie praktische Erfahrungen ausgewählter Standorte zur Verstetigung, die mit konkreten Hinweisen zu möglicher Kofinanzierung und rechtskreisübergreifenden Absicherung ergänzt werden.

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Entwicklung der Kinderarmut

Die Armut von Kindern und Jugendlichen ist nach wie vor eins der prägendsten und gravierendsten Probleme in Deutschland. Je nach Erfassung oder statistischer Auswertung ist bis zu jedes fünfte Kind von Armut bedroht oder betroffen. Nach der Entwicklung der Kinderarmut und Maßnahmen dagegen erkundigte sich die LINKE bei der Bundesregierung. In ihrer Antwort verweist diese immer wieder auf den 4. Armuts- und Reichtumsbericht, räumt jedoch ein, dass im Jahr 2010 rund eine Million Kinder unter 18 Jahren armutsgefährdet waren. Bei Kindern mit Migrationshintergrund betrug das Armutsrisiko mehr als 50 Prozent.

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