Autor: Silke Starke-Uekermann

DGB-Analyse zum gespaltenen Ausbildungsmarkt

Unternehmen klagen über mangelnde Bewerber doch ein Drittel der Jugendlichen, die sich ernsthaft für eine Ausbildung interessieren, findet keine Stelle. Das offenbart eine Analyse der Ausbildungsstatistik die der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für 2016 vorgenommen hat. Demnach gingen im Ausbildungsjahr 2016 insgesamt 283.281 junge Bewerber bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz leer aus. Gleichzeitig gab es 520.332 abgeschlossene Lehrverträge. Nur 64,7 Prozent aller Interessenten haben eine Lehrstelle gefunden. Diese Quote ist seit 2013 nahezu unverändert geblieben. „Nach wie vor gilt: Wer schlechte Ausbildungsbedingungen bietet, darf sich über ausbleibende Bewerbungen nicht wundern“, meinte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack mit Blick auf Betriebe, die über einen Mangel an geeigneten Azubis klagen.

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Umfrage zu jungen Pflegenden

Studierende der Universität Oldenburg forschen im Rahmen ihrer Masterarbeit zu „young carers“ (dt. „Junge Pflegende“). Sie führen eine Umfrage unter Fachkräften aus dem Bildungs- ,

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Süchtig nach Computerspielen – jeder zwölfte Junge oder junge Mann ist betroffen

In Deutschland ist jeder zwölfte Junge oder junge Mann süchtig nach Computerspielen. Nach einer neuen DAK-Studie erfüllen 8,4 Prozent der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 12 bis 25 Jahren die Kriterien für eine Abhängigkeit. Bei den Betroffenen verursacht die exzessive Nutzung von Computerspielen massive Probleme. So vernachlässigten die Jungen und jungen Männer Freunde und Familie, hätten häufig Streit mit ihren Eltern oder nähmen nicht mehr an gemeinsamen Mahlzeiten teil. Der Anteil der betroffenen Mädchen und jungen Frauen liegt mit 2,9 Prozent deutlich niedriger.

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Bundespgrogramm „Demokratie leben.“: Interessenbekundungsverfahren gestartet

Organisationen, die sich mit ihrer Arbeit für Demokratie und Vielfalt und gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit engagieren, erhalten Unterstützung. Das Bundesprogramm „Demokratie Leben.“ will ihre Arbeit fördern, ihre Professionalisierung fundieren und sie langfristig als Kooperationspartner stärken. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sieht eine Förderung in drei Bereichen vor. Die Interessensbekundungsverfahren dazu sind angelaufen.

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Die Lebenssituation junger Menschen – 15. Kinder- und Jugendbericht veröffentlicht

Die Jugendpolitik der Bundesregierung basiert auf der Überzeugung, dass das Jugend- und junge Erwachsenenalter als eigenständige Lebensphase besonderer politischer Aufmerksamkeit sowie spezifischer Konzepte und Angebote bedarf. Um aktuelle Erkenntnisse für eine Politik zu gewinnen, die allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerecht wird, hat die Bundesregierung eine unabhängige, interdisziplinär zusammengesetzte Sachverständigenkommission mit der Erarbeitung des 15. Kinder- und Jugendberichts beauftragt. Dieser Bericht mit dem Titel „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“ liegt nun vor.

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