Suchergebnisse für: Ausbildungsgarantie – Seite 14

Das Recht auf Ausbildung umsetzen

DGB, GEW und Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit veröffentlichen Aufruf zum Recht auf Ausbildung: Nach wie vor bekommen nicht einmal alle von der Bundesagentur für Arbeit als „ausbildungsreif“ eingestuften Jugendlichen einen Ausbildungsplatz. Laut Berufsbildungsbericht 2012 bleiben nach wie vor rund 15 Prozent (ca. 1,46 Millionen) der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren in Deutschland ohne Ausbildungs- bzw. Schulabschluss. Die Organisationen der Jugendsozialarbeit, GEW und der DGB fordern gemeinsam eine Ausbildungsgarantie in den Sozialgesetzbüchern für alle jungen Menschen, die eine Ausbildung beginnen wollen, aber noch keinen betrieblichen Ausbildungsplatz finden. Dazu halten die Herausgeber des Aufrufs eine kohärente Förderung am Übergang Schule-Beruf für unerlässlich. Dabei ist vom individuellen Bedarf des Einzelnen auszugehen.

Weiterlesen >>

Ausbildung für alle Jugendlichen

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wertvoll und eigentlich unverzichtbar. Darüber sind sich alle einig. Doch über den Weg dahin gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die CDU-Abgeordneten Weinberg und Schummer schlagen in einem Positionspapier vor, den Übergang Schule-Beruf zu verbessern. Erreichen wollen sie das u.a. durch die Einführung der Berufsorientierung als verpflichtender Bestandteil der Lehrerausbildung. Leistungsschwache Schüler sollen in Form von Sommerschulen besonders gefördert werden. Um möglichst vielen jungen Menschen einen Übergang in die duale Ausbildung ohne Umwege zu ermöglichen, will die CDU Jugendliche mit Förderbedarf durch Assistierte Ausbildung untersützen. Von einem Recht auf Ausbildung nimmt die CDU Abstand. Genau dieses hingegen fordert die SPD. In ihrem aktuellen Antrag an den Bundestag macht sich die SPD stark dafür, jedem Jugendlichen das Recht auf eine qualifizierte Ausbildung zu garantieren. Die Bundesregierung wird aufgefordert, ein entsprechendes Förderkonzept vorzulegen. Das Instrument der Berufseinstiegsbegleitung soll gestärkt werden, die Mittelfinanzierung durch Dritte entfallen. Für schwächere Auszubildende ist geplant, die Förderung durch ausbildungsbegleitende Hilfen zu erweitern. Zweijährige Ausbildungen sollen nicht mehr zugelassen werden.

Weiterlesen >>

Gleiche Bildungschancen als Voraussetzung für erfolgreiche Integration

Die SPD beschloss im Rahmen ihres Bundesparteitages einen Leitantrag „für soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.“ Darin machen Sozialdemokraten deutlich, dass Herkunft kein Schicksl sein darf. Sie sprechen sich für ein sozialgerechtes und leistungsfähiges Bildungssystem aus. Deshalb will die SPD die Ausgaben für Bildung von heute 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf mindestens 7 Prozent erhöhen – das entspricht dem Durchschnitt der OECD-Länder. Die SPD will das Kooperationsverbot in der Verfassung aufheben. Ein neuer Grundgesetzartikel 104c soll ermöglichen, dass der Bund die Länder dauerhaft finanziell unterstützt, ohne die Bildungshoheit der Länder einzuschränken. In die Sprachförderung und Dokumentation der Sprachentwicklung sollen zusätzliche Mittel investiert werden. Die SPD will sich dafür stark machen, dass ein Recht auf Ausbildung eingeführt wird. Alle Jugendliche die sich anstrengen, sollen eine Ausbildungsgarantie im Sinne des Rechtsanspruch auf eine vollqualifizierende berufliche Ausbildung erhalten.

Weiterlesen >>

Bildunspolitik Deutschland: CDU favorisiert zweigliedriges Schulsystem

Die CDU hat sich auf ihrem Bundesparteitag in Leipzig für das Modell eines zweigliedrigen Schulsystems ausgesprochen. In ihrem empfehlen die Christdemokraten, neben dem Gymnasium die Real- und Hauptschule zu einer Oberschule zusammenzuführen. Das „Zwei-Wege-Modell“ müsse „das klare Ziel“ sein, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). Haupt- und Realschulen sowie integrative Schulformen sollen aber bestehen bleiben können, „wo diese funktionieren und dem Elternwillen entsprechen“. Die CDU optiert in dem Papier für eine Konzentration des Schulsystems auf Gymnasium und Oberschule mit bundesweit vergleichbaren Bildungsstandards und Bildungsplänen. Bei der frühen Bildung spricht sich die CDU für ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr aus. Die CDU bekennt sich in ihrem Papier auch zum bekenntnisorientierten Religionsunterricht als festen Bestandteil des Fächerkanons. In dem Leitantrag heißt es, dass der Religionsunterricht „nicht einfach durch andere Unterrichtsinhalte wie Philosophie oder Ethik ersetzt werden“ könne. Das gelte sowohl für den katholischen und evangelischen Unterricht als auch für orthodoxe und jüdische Glaubensgemeinschaften. Ferner tritt die CDU für islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache mit in Deutschland ausgebildeten Lehrer unter deutscher Schulaufsicht ein.

Weiterlesen >>

Fachkräftepotential nutzen – Fachkräftemangel beseitigen

Der Deutsche Ausbildungs- und Arbeitsmarkt steht vor einer besonderen Herausforderung: einem allgemeinen Fachkräftemangel. Zum Teil wird die Debatte instrumentalisiert, um längere Wochenarbeitszeiten oder ein späteres Renteneintrittsalter zu fordern. Auf der einen Seite werden Fachkräfteeinwanderung gefordert, um dem Mangel Abhilfe zu schaffen. Auf der anderen Seite herrscht die absurde Situation von hoher Arbeits- und Ausbildungslosigkeit. Seitens der Bundesregierung wurde bisher darauf verzichtet, effiziente Anreize für Qualifizierung und Weiterbildung zu schaffen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern oder das Anerkennungsverfahren für im Ausland erworbene Kompetenzen zu verbessern. Die beiden Oppositionsparteien Bündis 90/Die Grünen und Die Linke hatten entsprechende Anträge an den Bundestag gestellt, um Fachkräftepotential besser nutzbar zu machen und dadurch den Fachkräftemangel zu beseitigen. Am 21.02.2011 fand zu den Anträgen eine öffentliche Anhörung des Ausschusses Arbeit und Soziales statt.

Weiterlesen >>

Hilfe bei der Wahlentscheidung – Wofür steht welche Partei?

Der Tag der Entscheidung rück näher. Bei welchem Kandidaten/welcher Kandidatin mache ich mein Kreuzchen? Und wem geben ich die Zweitstimme? Welche Partei steht für die Anliegen der Jugendsozialrbeit? Hat die besseren Konzepte für mehr Beschäftigung oder mehr Chancengerechtigkeit? Antworten von SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf einen Fragenkatalog des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit bieten vielleicht Orientierung bei der Wahlentscheidung. Ebenfalls hilfreich könnte eine Gegenüberstellung der Wahlprogramme des Deutschen Caritasverbandes sein, die die Themen Arbeitsmarktpolitik, Armutsbekämpfung und Sozialstaat aufgreift.

Weiterlesen >>
Skip to content