Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellt in seinem aktuellen Kurzbericht fest: aufgrund der demografischen Entwicklung geht langfristig die Zahl der Personen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, spürbar zurück. Alleine bis 2025 wird sie um fast 3,5 Millionen sinken. Dabei ist eine Steigerung der Lebensarbeitszeit sowie eine stärkere Frauenerwerbsbeteiligung schon berücksichtigt. Die Qualifikation des vorhandenen Erwerbspersonenpotentials und seine Produktivität könnte durch verstärkte Investitionen in Bildung und Ausbildung erhöht werden. Bildungsanstrengungen tragen längerfristig dazu bei, das Potenzial geringqualifizierter für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt zu nutzen.