Schätzungen zufolge leben in Deutschland 30.000 bis 60.000 Kinder und Jugendliche mit dorgenabhängigen Eltern. Diese seien besonders häufig von Armut und sozialer Benachteiligung betroffen, verdeutlichte die Dorgenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, bei der Vorstellung des Drogenberichts. Kinder aus suchtbelasteten Familien erhielten häufig noch nicht die Unterstützung, die sie benötigten. Die Verbreitung des Konsums illegaler Drogen in Deutschland hat sich kaum verändert. Daher will Dyckmans Präventionsaktivitäten weiterentwickeln, vor allem um Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Substanzkonsums zu schützen.