Autor: Silke Starke-Uekermann

Bildunspolitik Deutschland: CDU favorisiert zweigliedriges Schulsystem

Die CDU hat sich auf ihrem Bundesparteitag in Leipzig für das Modell eines zweigliedrigen Schulsystems ausgesprochen. In ihrem empfehlen die Christdemokraten, neben dem Gymnasium die Real- und Hauptschule zu einer Oberschule zusammenzuführen. Das „Zwei-Wege-Modell“ müsse „das klare Ziel“ sein, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). Haupt- und Realschulen sowie integrative Schulformen sollen aber bestehen bleiben können, „wo diese funktionieren und dem Elternwillen entsprechen“. Die CDU optiert in dem Papier für eine Konzentration des Schulsystems auf Gymnasium und Oberschule mit bundesweit vergleichbaren Bildungsstandards und Bildungsplänen. Bei der frühen Bildung spricht sich die CDU für ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr aus. Die CDU bekennt sich in ihrem Papier auch zum bekenntnisorientierten Religionsunterricht als festen Bestandteil des Fächerkanons. In dem Leitantrag heißt es, dass der Religionsunterricht „nicht einfach durch andere Unterrichtsinhalte wie Philosophie oder Ethik ersetzt werden“ könne. Das gelte sowohl für den katholischen und evangelischen Unterricht als auch für orthodoxe und jüdische Glaubensgemeinschaften. Ferner tritt die CDU für islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache mit in Deutschland ausgebildeten Lehrer unter deutscher Schulaufsicht ein.

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Demografiebericht zur Lage und künftigen Entwicklung

Die Bundesregierung veröffentlichte einen Bericht zur demografischen Entwicklung Deutschlands. Dieser Bericht – erstellt im Bundesinnministerium – dient als Grundlage für eine ressort-übergreifende Demografiestrategie der Bundesregierung. Deutschland ist in besonderem Maße von der demografischen Entwicklung betroffen. Eine anhaltend niedrige Geburtenrate, der Anstieg der Lebenserwartung und die damit verbundene Alterung der Bevölkerung wird die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen der nächsten Jahrzehnte massiv beeinflussen.

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Drogenbericht 2011: Drogenkonsum in Deutschland unverändert – Kinder von Abhängigen besonders gefährdet

Schätzungen zufolge leben in Deutschland 30.000 bis 60.000 Kinder und Jugendliche mit dorgenabhängigen Eltern. Diese seien besonders häufig von Armut und sozialer Benachteiligung betroffen, verdeutlichte die Dorgenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, bei der Vorstellung des Drogenberichts. Kinder aus suchtbelasteten Familien erhielten häufig noch nicht die Unterstützung, die sie benötigten. Die Verbreitung des Konsums illegaler Drogen in Deutschland hat sich kaum verändert. Daher will Dyckmans Präventionsaktivitäten weiterentwickeln, vor allem um Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Substanzkonsums zu schützen.

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