Autor: Silke Starke-Uekermann

Der Josefstag vor Ort

Zum Josefstag haben Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit bundesweit rund um den 19. März neben kirchlichen Verantwortungsträgern auch gesellschaftliche Entscheiderinnen und Entscheider zu einem Besuch bei

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Umsetzungsstand der UN-Behindertenrechtskonvention

Am 26. und 27. März 2015 findet seitens der UN eine Prüfung zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention statt. Dazu haben die Staaten, die die Konvention ratifiziert haben, Berichte eingesandt. Parallel zum Staatenbericht hat die Monitoring-Stelle (MSt) zur UN-Behindertenrechtskonvention einen eigenen Bericht vorgelegt. Die Berichte werden vom UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (CRPD-Ausschuss) geprüft. Der Parallelbericht der MSt greift insgesamt 24 Problembereiche auf, denen sich der CRPD-Ausschuss besonders widmen sollte. Neben Hintergrundinformationen und kurzen Problemanalysen gibt der Bericht Empfehlungen ab, wie der Bund und die Länder die Umsetzung der Konvention weiter voran treiben können. Denn aus Sicht der MSt hat Deutschland bei weitem nicht alles Notwendige unternommen.

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Frühzeitige Integration statt Ausgrenzung

Der Paritätische Gesamtverband hat Forderungen für eine Neuausrichtung der Aufnahmepolitik herausgegeben: Die Berichte über Misshandlungen von Flüchtlingen in Unterbringungseinrichtungen in NRW haben massive Probleme bei der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen offenbart. Flüchtlinge hatten zudem in der jüngsten Vergangenheit bereits in verschiedenen Städten auf Missstände bei der Aufnahme hingewiesen. Handlungsbedarf ergibt sich aktuell vor allem auch aufgrund des deutlichen Anstiegs der Flüchtlingszahlen. Nach 109.000 Asylsuchenden in 2013 wird in diesem Jahr mit mehr als 200.000 Asylsuchenden gerechnet. Dies stellt unbestreitbar für die Länder und Kommunen, die für die Aufnahme der Flüchtlinge zuständig sind, eine erhebliche Herausforderung dar. Zentrales Ziel bei der Ausgestaltung der Aufnahmebedingungen für Flüchtlinge muss es künftig sein, neben der Sicherstellung eines fairen und zügigen Asylverfahrens, den Flüchtlingen die möglichst frühe Partizipation in der Gesellschaft und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

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