Anteil von Kindern und Jugendlichen im Hartz-IV-Bezug
Im Dezember 2014 lebten in der Bundesrepublik Deutschland 1,634 Millionen Kinder im Alter von unter 15 Jahren in 979.000 sog. SGB II-Bedarfsgemeinschaften. Dies waren 16.000
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Im Dezember 2014 lebten in der Bundesrepublik Deutschland 1,634 Millionen Kinder im Alter von unter 15 Jahren in 979.000 sog. SGB II-Bedarfsgemeinschaften. Dies waren 16.000

Der Deutsche Caritasverband (DCV) und IN VIA treten dafür ein, die berufliche Integration junger Menschen zu verbessern. Neben einem Abbau der Schnittstellen der Sozialgesetzbücher II,
„Hier findest Du Deinen Ausbildungsplatz“, heißt es auf der Startseit der IHK-Lehrstellenbörse. Doch das gilt häufig nicht für Hauptschulabsolventen. Denn auf 61,6 Prozent der angebotenen Ausbildungsplätze können sie sich de facto gar nicht bewerben – sie werden durch die formalen Anforderungen von vornherein ausgeschlossen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des DGB Bundesvorstands. Dieser hatte rund 44.000 offene Ausbildungsplatz-Angebote der bundesweiten IHK-Lehrstellenbörse ausgewertet. Der DGB kritisiert, es passe nicht zu den vielfachen Klagen über den Fachkräftemangel, wenn Unternehmen junge Menschen bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen von vornherein ausgrenzten. Mit der Assistierten Ausbildung und dem Ausbau der ausbildungsbegleitenden Hilfen seien Instrumente geschaffen worden, um gezielt leistungsschwächere Jugendliche und die Ausbildungsbetriebe zu unterstützen. Jetzt stehen die Unternehmen in der Pflicht diese zu nutzen, um mehr Jugendliche betrieblich auszubilden.
Das Bundeskabinett hat diese Woche den Berufsbildungsbericht 2015 beschlossen. Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort: mehr Lehrstellen bleiben unbesetzt bei gleichzeitigem Rückgang an angebotenen Ausbildungsplätzen. Allerdings stehen nicht alle offenen Ausbildungsstellen allen suchenden Jugendlichen zur Verfügung. Junge Menschen mit Hauptschulabschluss werden bei der Bewerberwahl sehr häufig ausgeschlossen. Ebenso wie Jugendliche mit Migrationshintergrund oder ausländischer Staatsbürgerschaft. Dennoch ist für die Politik das duale System unverzichtbar. Über die Hälfte der Schulabgänger beginnen eine Berufsausbildung. Die Attraktivität der beruflichen Bildung soll weiter gesteigert werden. Den Mismatch am Ausbildungsmarkt überwinden will man mit dem neuen Förderinstrument „Assistierte Ausbildung“. Es ist das einzige Instrument, das Jugendliche und Betriebe gemeinsam untertützt.
Ziel des Projekts „M&M Mitreden und Mitgestalten – Zukunft ist kein Zufall.“ war die Förderung jugendpolitischer Beteiligung von jungen Menschen aus Diensten und Einrichtungen der
Kritik an den Bildungsstudien der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) haben Bildungsforscher geübt. PISA definiere einen Bildungsbegriff, der durch keinen Beschluss eines deutschen Parlamentes
Im Rahmen der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) erstellt die Bundesregierung derzeit einen Leitfaden zur „konsequenten Einbeziehung der Belange behinderter Menschen in die Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Vorhaben
Mit einer Auftaktveranstaltung in Erfurt startete der bundesweite Projektverbund „Inklusviver Unterricht“. Elf Schulen der Primar- und Sekundarstufe I machen sich gemeinsam auf dem Weg in
In Deutschland leben nach Erkenntnis von UNICEF „aktuell rund 65.000 minderjährige Flüchtlinge mit unsicherem Aufenthaltsstatus – darunter rund 2.500 Kinder und Jugendliche ohne Begleitung.“ Hierauf
Für Kinder bis 14 Jahre kann derzeit nicht von einem verlässlichen und flächendeckenden Angebot der Schulkindbetreuung gesprochen werden. Daher setzt der Deutsche Verein das Thema Schulkindbetreuung auf die Agenda. Nach Auffassung des Deutschen Vereins sind die Angebote und Einrichtungsformen für Kinder im Schulalter – unabhängig davon, in welchem Verantwortungsbereich sie existieren – am Wohlergehen der Kinder auszurichten. Eine zentrale Herausforderung besteht hierbei in der Balance zwischen Erziehung, Bildung und Fürsorge einerseits und dem Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit andererseits. Zur Sicherstellung des Bildungs- und Erziehungsauftrages, den vielfältigen Kooperationen mit den Eltern und der Implementierung eines Qualitätssicherungs- und -entwicklungssystems braucht es nach Auffassung des Deutschen Vereins ausreichendes und gut qualifiziertes, pädagogisches Personal. Zudem spricht sich der Deutsche Verein dafür aus, dass die Gruppengrößen und Räumlichkeiten den Bedürfnissen der Kinder nach Überschaubarkeit und Beziehungsgestaltung angepasst werden. Dazu hat der Deutsche Verein Empfehlungen verabschiedet.
Das „Zusammenwirken“ von Schule und Kinder- und Jugendhilfe muss verstärkt werden. Der Deutsche Verein spricht sich deshalb für die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von Erziehung, Bildung und Betreuung sowie vom Kind und von Familie aus, welches sich in einem verbindlichen Rahmen für die Schule und die Kindertagesbetreuung auf Landesebene niederschlagen sollte.