Autor: Silke Starke-Uekermann

Welche Erwartungen an die Qualität ihrer Ausbildung haben Jugendliche?

Die Erwartungen, Wahrnehmungen und Bewertungen von Auszubildenden zur Qualität ihrer betrieblichen Ausbildung sind eng mit ihrem jeweiligen Bildungsabschluss verknüpft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von angehenden Mechatronikern/Mechatronikerinnen durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). So bewerten Auszubildende mit einer (Fach-)Hochschulreife Merkmale des betrieblichen Ausbildungsgeschehens wie zum Beispiel die Aufgabengestaltung oder die Zusammenarbeit mit dem ausbildenden Personal kritischer als Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss. Unabhängig vom Grad des Bildungsabschlusses wollen die Auszubildenden in reale Arbeitsprozesse eingebunden sein, selbst wenn sich dadurch der Stressfaktor erhöht. Die BIBB-Untersuchung bestätigt auch das Bedürfnis nach Anerkennung und Wertschätzung. Die BIBB-Untersuchung zeigt jedoch, dass nach Auffassung der Jugendlichen die Rückmeldeprozesse in der Ausbildung häufig zu kurz kommen. Die Studie macht deutlich, Ausbildungsbetriebe stehen vor der Herausforderung sich auf die unterschiedlichen Erwartungen einer heterogenen Gruppe von Auszubildenden einzustellen und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen ernst zu nehmen.

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Die Sprache ist das Wichtigste

Deutsch lernen mit Bildern, Symbolen und Audiodateien „Immer mehr Flüchtlinge erreichen seit einiger Zeit Deutschland, darunter viele Kinder und Jugendliche – diese zum Teil ohne

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Aufwertung der Sozialberufe

Beschäftigte im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, der Familienhilfe, der frühkindlichen Bildung und Betreuung und in anderen sozialen Berufen arbeiten unter schwierigen Beschäftigungsbedingungen und oft

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Chancen für unbegleitete (minderjährige) Flüchtlinge

Seit dem Jahr 2014 werden in Bayern junge, in der Regel unbegleitete und minderjährige Flüchtlinge in großer, aktuell weiterhin steigender Zahl in Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht und dort versorgt, begleitet und betreut. Neben Heimen der Hilfen zur Erziehung (§ 27 ff. SGB VIII) und anderen Unterbringungsformen sind auch die Einrichtungen des Jugendwohnens nach § 13 Abs. 3 SGB VIII Orte, die diesen jungen Menschen zu einem vorübergehenden Zuhause werden. Die Einrichtungen des Jugendwohnens stellen sich landesweit gerne und engagiert der Herausforderung, dieser Zielgruppe passende Angebote zu machen. Sie sehen darin Chancen für die Jugendlichen und die Einrichtungen, erkennen aber auch Grenzen und Handlungsbedarfe. Die LAG Jugendsozialarbeit Bayern möchte zu einer Klarheit für alle Beteiligten beitragen und beschreibt daher in diesem Papier das Selbstverständnis des Jugendwohnens im Kontext der Unterbringung der jungen Flüchtlinge.

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Migration von EU-Bürgern nach Deutschland

Die Broschüre „Freizügigkeitsmonitoring 2014“ beinhaltet Tabellen, Diagramme, Karten und Erläuterungen zur Bevölkerungswanderung 2014. Berichtet wird über aktuelle Entwicklungen der Zu- und Fortzüge von Unionsbürgern nach

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