Junge Menschen fühlen sich schlecht auf den Arbeitsmarkt vorbereitet
Wie leben die 18-34-Jährigen von heute – was denken sie, welche Ziele, Wünsche, Hoffnungen und Ängste haben sie? Das wollte die multimediale und europaweite Studie „Generation What?“ herausfinden. Mittels eines spielerischen und interaktiven Fragebogens wurde die junge Generation dazu anzuhalten, über sich selbst zu sprechen und ihre Meinung zu äußern. Bei der Studie handelte es sich um eine Weiterentwicklung von Génération Quoi, einer großangelegten Studie, die im Jahr 2013 in Frankreich stattgefunden hat. 2016 sind 12 weitere Länder dazugekommen. Das Projekt wurde in Deutschland vom Bayerischen Rundfunk, dem SWR und dem ZDF geleitet, international wurde es von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) koordiniert. Die Studie offenbart in nahezu allen Lebensbereichen signifikante Unterschiede zwischen den Bildungsgruppen: Bildungsferne blicken weniger optimistisch in die Zukunft, sie haben seltener das Gefühl, das eigene Schicksal in der Hand zu haben, fühlen sich öfter durch Zuwanderung bedroht, werden in der Schule häufiger gemobbt, haben größere Geldsorgen, sind unzufriedener mit dem eigenen Job, haben weniger Vertrauen in die Institutionen und die Politik, bekommen oft weniger Unterstützung von den Eltern und haben häufiger das Gefühl, dass man sich nur auf sich selbst verlassen kann.