Tag: 19. Mai 2014

Die Schule als Startpunkt für die Gestaltung von Übergängen – Erkenntnisse aus Stuttgart

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) legt Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Begleitung des Regionalen Übergangsmanagments in Stuttgart vor: Auch in Stuttgart ist für Jugendliche das Gelingen des Übergangs von der Schule in Ausbildung und in Erwerbsarbeit kein Selbstläufer, insbesondere für Jugendliche mit maximaler Hauptschulbildung. Obwohl die Region qualifiszierte Fachkräfte braucht, schließt ein Teil der jungen Generation keine Berufsausbildung ab. Und junge Menschen ohne Berufsabschluss tragen ein erhöhtes Risiko von wiederholter oder lang andauernder Arbeitslosigkeit. Darum ist es ein Ziel kommunaler Politik in Stuttgart, die Übergänge ins Arbeitsleben der Absolventinnen und Absolventen von Haupt-, Werkreal- und Förderschulen zu verbessern und Ausbildungslosigkeit zu verhindern. Seit 2007 führte das DJI ein Längsschnittuntersuchung zu den Bildungs- und Ausbildungswegen Stuttgarter Haupt- und Förderschüler/-innen durch. Die Untersuchung lieferte Informationen, welche Wege erfolgreich sind, welche Wege sich als Umwege oder Sackgasse erweisen und auf welchen Wegen ein erhöhtes Risiko für den Ausstieg aus dem Bildungssystem besteht.

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Etablierung und Weiterentwicklung. Was ist geplant?

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der LINKEN ist ernüchternd: Mit der geplanten Auflösung des Zentrums zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik scheint nicht nur ein wichtiger Akteur vor dem Aus, sondern das ganze Vorhaben. Das Zentrum zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik hat in einem mehrjährigen beteiligungsorientiertem Prozess unter Mitwirkung von Jugendlichen, Aktiven in der Jugendarbeit, Verbänden und dem Bundesjugendring Handlungsempfehlungen für die Politik entwickelt. Diese sollen zum 15. Kinder- und Jugendhilfetag Anfang Juni in Berlin vorgestellt werden, bevor das Zentrum planmäßig Ende August seine Arbeit einstellen soll. Zeitgleich sollte eine Allianz für die Jugend die Etablierung einer eigenständigen Jugendpolitik vorantreiben. Derzeit gibt es allerdings keine Planung, wie eine Allianz für die Jugend ausgestattet werden, arbeiten und wirken soll. Die Antworten des Familienministeriums auf die Fragen der LINKEN klingen eher nach Allgemeinplätzen als wirklich inhaltlich tragfähigen Aussagen. Wie Jugendpolitik als Eigenständige Jugendpolitik strukturell weiterentwickelt und umgesetzt werden soll, bleibt auch nach der Antwort der Bundesregierung offen.

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