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THEMA: Schulsozialarbeit

Wenn Kinder und Jugendliche die Schule verweigern, sind die Ursachen meist vielschichtig und komplex. Jugendsozialarbeit hat den Auftrag, junge Menschen, deren Schulabschluss gefährdet ist, zu begleiten und auf ihre individuellen Bedarfslagen einzugehen. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit widmet sich dem Thema Schulabsentismus u. a. mit regelmäßigen Fachtagungen. Deren Ziel ist es,...
Anlässlich des Internationalen Tages der Jugend forderte IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit gleichberechtigte Bildungschancen für alle jungen Menschen. Dazu müssten Schulen ihre Lernkonzepte verbessern und die Politik verlässliche Unterstützungsangebote bereitstellen. Der Verband weist darauf hin, dass der Bildungserfolg...
Bei Formulierungen wie "And the winner is..." oder "the oscar goes to..." werden normalerweise die Showgrößen und Sternchen der Film- Funk- oder Medienszene nervös und können die Spanung kaum aushalten. Wer wird ausgezeichnet? Kommt es wie erwartet? Oder wird ein vermeintlicher Außenseiter prämiert? ...
Schulsozialarbeit trägt entscheidend dazu bei, dass junge Menschen individuell gefördert werden. Durch diese Unterstützung können Jugendliche ihre Chancen auf gesellschaftlicher Teilhabe besser nutzen. Jedoch sind die Rahmenbedingungen für die Schulsozialarbeit unterschiedlich, ebenso ihre gesetzlichen Grundlagen. Aus den Schulgesetzen der Länder ergeben sich auch sozialpädagogische Aufgaben. Als schulbegleitende Jugendsozialarbeit ist sie aber auch Aufgabe des Schulträgers nach §13 SGB VIII. Der Kooperationsverbund Schulsozialarbeit hat unter Federführung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eine Expertise beauftragt. Prof. em. Peter-Christian Kunkel stellt in seiner juristischen Expertise die grundsätzliche Konstruktion der beiden Rechtssysteme dar. Er analysiert die Probleme des geltenden Rechts. Anschließend reflektiert Kunkel die Möglichkeiten einer rechtlichen Absicherung von Schulsozialarbeit. Schließlich schlägt Kunkel eine konkrete gesetzliche Veränderung im SGB VIII vor: die Einführung eines neuen § 13.
Das Netzwerk Schule ohne Rassismus befasst sich seit längerem mit der Rolle der Schulsozialarbeit. Zum Nachahmen guter Praxis dienen Bausteinhefte. Der Baustein III "Die Rolle der Schulsozialarbeit in der Menschenrechtserziehung" zeigt auf, warum Schulsozialarbeit für eine diskriminierungssensible Schule so wichtig ist und benennt Voraussetzungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Schule...
Jugendhilfe und Schule sind zwei unterschiedliche pädagogische Systeme. Ausgehend vom Lebensweltbezug der Schülerinnen und Schüler und einer gesetzlichen Grundlage im Kinder- und Jugendhilfegesetz (§81 SGB VIII) ist eine Zusammenarbeit jedoch geboten. Eine geeignete Form der Kooperation ist die Schulsozialarbeit. Besonders gefordert ist die Schulsozialarbeit im Bereich der Ganztagsschule oder...
Alle zwei Jahre findet der Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung statt. Ausgezeichnet werden allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I – beispielsweise Gesamtschulen, Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen – die sich in besonderer Weise für die schulische Entwicklung ihrer Schüler einsetzen. ...
Cybermobbing ist in Deutschland wie auch international weiter auf dem Vormarsch. Die Erosion von Persönlichkeitsrechten im Netz beschleunigt sich stark. Weder in Deutschland noch international wird dieser Entwicklung eine ausreichende Beachtung durch Prävention und Bekämpfung geschenkt. Auch die Anbieter von Social Media Plattformen werden ihrer Verantwortung nicht gerecht und...
Nicht nur bundesweit, sondern auch in Niedersachsen nimmt das Thema "Schulsozialarbeit" politisch Fahrt auf. Die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Niedersachsen - Jugendaufbauwerk (LAG JAW) positioniert sich daher zu der geplanten Verlagerung der Schulsozialarbeit in den Landesdienst. Das bedeutet eine vollständige Verlagerung der Schulsozialarbeit von der Jugendhilfe in die Schule.
Damit wird die Umsetzung von Schulsozialarbeit als Angebot der Jugendhilfe durch freie Träger vor Ort zukünftig verunmöglicht. Ergänzend zu dem Positionspapier veröffentlicht die LAG JAW Ziele, Aufgaben und Schwerpunkte der Schulsozialarbeit in freier Trägerschaft darstellt.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V., der Deutsche Caritasverband e. V. (DCV) und IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – Deutschland e. V. plädieren für eine klare Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe für Schulsozialarbeit und für eine dauerhafte Absicherung des Angebots. In ihrem Positionspapier beziehen die katholischen Träger der Jugendsozialarbeit in der Debatte zur fachlichen und personellen Anbindung der Schulsozialarbeit Position. Aus ihrer Sicht ist es nicht zielführend, wenn das Angebot schulischem Dienstrecht unterliegt. Die Schulsozialarbeit bietet Kindern und Jugendlichen sozialpädagogische Unterstützung und Hilfestellung in allen schulischen und persönlichen Problemlagen. Wenn das System „Schule“ einerseits Beratungsgegenstand ist und die Schule das Angebot als Träger zugleich steuert, erschwert dies die vertrauliche Beratung und sozialpädagogische Hilfen für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, Lehrerinnen und Lehrer. Zudem fehlt die fachliche Expertise der Kinder- und Jugendhilfe. Nur sie gewährleistet eine ganzheitliche Förderung, die Einbeziehung aller Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie den Sozialraum des Schülers oder der Schülerin.
Ausgehend von den Bedarfen der Kinder und Jugendlichen werden in dem Papier die Argumente dargelegt, die für die Anbindung der Schulsozialarbeit an die Kinder- und Jugendhilfe sprechen.

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