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THEMA: Extremismus

Geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit und eine Prävention von Salafismus sind praxistaugliche pädagogische Konzepte rar und der Weg von Missverständnissen gepflastert. Die Forschung steht hier noch am Anfang. Politische Bildung und Soziale Arbeit bewegen sich hier im Spannungsfeld zwischen Bildung, Prävention und Deradikalisierung einerseits und neuen Stigmatisierungen, Vorurteilen...
In der gesellschaftlichen Debatte um Flucht und Asyl werden zunehmend Diskriminierungen aufgrund von Staatsangehörigkeit und nicht mehr in erster Linie Herkunft offenbar. Das eine Nichtdeutsche Staatsangehörigkeit darüber entscheidet, ob Grund- und Menschenrechte gewährt werden, ist für das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA e. V.) Anlass neben Rassismus auch...
Ist Rechtspopulismus ein Gegenstand Sozialer Arbeit und, falls ja, wie ist mit ihm umzugehen? Der Beitrag von Kurt Möller im Sozialmagazin widmet sich dieser Frage in mehreren Schritten. In einem ersten Schritt klärt Möller, was unter »Rechtspopulismus« zu verstehen ist, was rechtspopulitische Haltungen kennzeichnet und warum Soziale Arbeit diese Haltungen...
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. schreibt aktuell eine Stelle aus. Gesucht wird ein/e Koordinator/-in für den Aufgabenbereich „Jugendsozialarbeit an Schulen“. Die Stelle ist zum 1. März 2018 zu besetzen und hat einen Beschäftigungsumfang von 50%. Dienstsitz ist Berlin. Das Projekt „Jugendsozialarbeit an Schulen“ will demokratische und individuelle...
"Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" werden viele rechtspopulistische und ausgegrenzte Meinungsäußerungen eingeleitet. Um den dann folgenden rechten Stammtischparolen das Richtige entgegenzusetzen, hat das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe eine Broschüre mit praktischen Argumentationshilfen veröffentlicht. Der Ratgeber mit dem Titel "Nächstenliebe verlangt Klarheit - Auseinandersetzung wagen und im Gespräch...
Rassismus ist aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nicht weg zu denken. Sie erfahren ihn oder praktizieren ihn selber in ganz gewöhnlichen Alltagssituationen. Fast selbstverständlich werden Menschen "zugehörig" und "nicht zugehörig" eingeteilt. Für die betroffenen "nicht zugehörig" kann das traumatische Folgen haben. ...
Programme gegen Extremismus auf dem Prüfstand: Viele Initiativen und Vereine in Deutschland setzen sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit ein. Aktuell gibt es zwei Programme mit denen die Bundesregierung das zivilgesellschaftliche Engagment gegen Extremismus stärkt und finanziell fördert. "Demokratie leben." des Bundesfamilienministeriums und "Zusammenhalt durch Teilhabe" des Bundesinnenministeriums. Die Regierung hat die Wirksamkeit der Pogramme analysiert und dem Kabinett einen entsprechenden Bericht zur Beschlussfassung vorgelegt. Angesichts des zunehmenden islamistischen Terrors und als Folge des NSU-Komplexes hat die Bundesregierung die bestehenden Programme in den vergangenen Jahren bereits weiterentwickelt. So werden zum Beispiel die jeweilige Lage vor Ort besser berücksichtigt, lokale Netzwerke gezielter unterstützt und eine Vernetzung der kommunalen Akteure vorangetrieben. Dennoch gibt es weiteren Optimierungsbedarf. Neben dem Ausbau der Forschung zählt der Ausbau der Prävention im Netz oder die Förderung neuer, innovativer präventiv-pädagogischer Ansätze dazu.
Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben.“ wurde ein neues Interessenbekundungsverfahren gestartet. Dieses bezieht sich auf den Programmbereich H – Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft. Es werden Modellprojekte in den Themenfeldern „Empowerment“, „Konfliktbearbeitung“ und „Vielfalt leben – Organisationen gestalten“ gefördert. Antragsteller wählen ein Themenfeld, denen das geplante Modellprojekt schwerpunktmäßig zuzuordnen ist....
Die Lösung liegt vor Ort." - das ist die Kernbotschaft einer Studie zu Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland. Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Iris Gleicke, hatte die Studie beauftragt und stellte deren Ergebnisse in Berlin vor. Eine einfache Erklärung gibt es nicht und kann es auch nicht geben. Insbesondere die Zusammenhänge auf regionaler Ebene spielen bei der Extremismus-Bekämpfung eine Rolle. Es gibt in gewissen Regionen und politisch-kulturellen Umfeldern, eine historisch gewachsene Neigung zu Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremen Denken, das belegt die Studie. Forscher des Göttinger Instituts für Demokratieforschung untersuchten zwei Regionen: Die Metropolregion Dresden, konkret die Städte Freital und Heidenau, sowie den Erfurter Stadtteil Herrenberg. Die Studie warnt davor, ganz Ostdeutschland über einen Kamm zu scheren. In den Handlungsempfehlungen fordern die Forscher einen Bruch mit Ratschlägen und der Zeigefinger-Mentalität aus dem Westen.
Nach Zahlen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe sind seit 1989 insgesamt 504 obdachlose Frauen und Männer durch Gewalt ums Leben gekommen, allein 18 im Jahr 2016. Von den mindestens 179 Todesopfern rechtsextremistischer Gewalt seit 1989 hätten rund 20 Prozent auf der Straße gelebt. Die...

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