Bei der Aufnahme Geflüchteter die besonderen Bedarfe junger Menschen berücksichtigen

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e. V. (BumF) begrüßt die Zusage, eines vereinfachten Verfahrens für Geflüchtete aus der Ukraine. Laut UN-Angaben waren bis zum 28.02.2022 bereits mehr als 500.000 Menschen auf der Flucht aus der Ukraine. Der BumF fordert: Europa und Deutschland müssen jetzt alle nötigen solidarischen Maßnahmen zur Aufnahme und Unterstützung flüchtender Menschen mobilisieren. Im Sinne einer menschenrechtsorientierten Politik müsse Deutschland die Aufnahmezusage nun unbürokratisch und schnell umsetzen. Kinder und Jugendliche gehörten zu einer besonders vulnerablen Gruppe, ihre spezifischen Bedarfe seien unbedingt zu beachten. Dazu gehöre die psychische und physische Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen. Erfahrungen von Gewalt und Flucht sowie die Trennung von Familienangehörigen sind besonders belastend für junge Menschen. Daher müssten ihnen niederschwellige, jugendspezifische psychosoziale Unterstützungsangebote unterbreitet werden. 

Quelle: BumF 

Ähnliche Artikel

An einem Metallpfosten klebt ein weißes Blatt, auf dem geschrieben steht: Demokratie, Grundrechte, Rechtsstaat & Freiheit.

Radikaler Einschnitt in der Demokratiearbeit

Die geplante Beendigung des Bundesprogramms Respekt Coaches und der Umbau von „Demokratie leben!“ sind mehr als zwei voneinander getrennte Entscheidungen. Zwar sind beide Programme unterschiedlich strukturiert. Fachlich ziehen sie

Zum Inhalt springen