Sozialstaat: Realistisch vermessen
WOHLFAHRTSSTAAT DEUTSCHLAND? “ Von wegen Raubbau am Sozialstaat: Deutschlands Budget für öffentliche Unterstützungsleistungen ist trotz Hartz-Reformen und Co. immer noch üppig. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt
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WOHLFAHRTSSTAAT DEUTSCHLAND? “ Von wegen Raubbau am Sozialstaat: Deutschlands Budget für öffentliche Unterstützungsleistungen ist trotz Hartz-Reformen und Co. immer noch üppig. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt
NÄCHSTE AUSGABE DER JUGENDSOZIALARBEIT NEWS Liebe Leserin, lieber Leser, die Jugendsozialarbeit News erscheinen das nächste Mal am 19. Mai 2008. Bis dahin wünscht Ihnen die
VORANKÜNDIGUNG Kongress und Fachmesse des Deutschen Caraitsverbandes vom 24. bis 26. September 2008 “ Das Thema Integration stellt in den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatten
FACHTAGUNG FÜR PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE IN SCHULE, JUGENDHILFE UND SUCHTPRÄVENTION Termin/ Ort: 21. Mai 2008 in Oldenburg Veranstalter: Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, Fachreferat der LAG Freie Wohlfahrtspflege
BESSERER ZUGANG ZUM LEBENSLANGEN LERNEN “ Die Europäische Kommission hat ein Konzept für ein europaweites Leistungspunktesystem in der beruflichen Bildung (ECVET) vorgelegt. Der Vorschlag der
VERURSACHT DIE NEUE ARBEITSHILFE EIN VERWALTUNGS- UND FINANZCHAOS? Zur Diskussion gestellt: eine kritische Sicht auf die Rechtsauslegung des BMAS und die daraus resultierende Arbeitshilfe zur
ANONYME UND UNKOMPLIZIERTE HILFE “ Die erste deutschlandweite Online- Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus geht an den Start. Auf anonymer Basis sollen Betroffenen individuelle Beratung, Kontakte zu
AUFENTHALTSTITEL AUS DRINGENDEN GRÜNDEN ERMÖGLICHEN “ Die Ausländer- und Integrationsbeauftragten der Bundesländer plädieren dafür, die in den Ländern eingerichteten Härtefallkommissionen über das Jahr 2009 hinaus
KAB WILL ARBEITNEHMER STÄRKER AM ERTRAG BETEILIGT WISSEN “ Der wirtschaftliche Aufschwung muss nach dem Willen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) „endlich bei allen ankommen“. In
Das BIBB untersuchte die Wirksamkeit staatlich finanzierter Ausbildung am Beispiel des Ausbildungsprogramm Ost. Bund und Neue Länder haben unterdessen das neue Programm für 2008 bis 2011 abgeschlossen. Vorrangiges Förderziel des Programms ist die „Versorgung“ der zu Beginn des Ausbildungsjahres als unvermittelt gemeldeten Bewerber und Bewerberinnen. Den Untersuchungsergebnissen des BIBB zu Folge wird das Ausbildungsprogramm Ost dem hohen Anspruch eines „Lückenschlussprogramms“ nicht gerecht. Ungeachtet der vorrangig quantitativ ausgerichteten Zielsetzung nutzen die für die Ausgestaltung zuständigen Länder auch strukturfördernde Potentiale des Programms. Der Ausbau betrieblicher Ausbildungsstrukturen in Branchen mit geringer Ausbildungstradition, ist eines dieser Potentiale sowie der Ausgleich eines bereits absehbaren Defizites beim Fachkräfteangebot ein weiteres. Einen relativ hohen Anteil im Programm stellen die Auszubildenden dar, die einen Beruf mit nur zweijähriger Regeldauer erlernen. Häufiger als junge Männer werden junge Frauen in Ausbildungen mit zweijähriger Dauer vermittelt. In Berufen mit dreieinhalbjähriger Ausbildungsdauer sind junge Frauen im Ausbildungsprogramm Ost noch seltener vertreten als im ostdeutschen Durchschnitt. 70% der Teilnehmerinnen verteilen sich auf nur 10 Berufe. Der Anteil derjenigen, die in einem Ausbildungsberuf münden, den sie gar nicht lernen wollen, ist bezeichnend hoch. Jede fünfte bzw. jeder sechste Teilnehmerin/Teilnehmer mündet in einen Ausbildungsberuf, der nicht dem Wunsche des Teilnehmenden entspricht. Bei der Bewerberauswahl kommt es zu „Creaming-Effekten“. In erster Linie erreicht das Programm an Bewerber mit mittlerem Schulabschluss.