Mangelnde Effizienz und gravierndes Organisationsfehler prägen die Ausbildungsförderung für Jugendliche im Hartz IV-Bezug, wie aus einer Studie im Auftrag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes hervorgeht. Insbesondere bildungsferne Jugendliche junge Menschen, die als noch nicht ‚ausbildungsreif‘ gelten, bleiben in dem für sie in keiner Weise bedarfsgerechten System auf der Strecke. Neben dem Rechtsanspruch auf einen Schulabschluss fordert der Verband die gesetzliche Verankerung des Vorrangs für Ausbildung und die konsequente Kommunalisierung der Zuständigkeiten im SGB II. Entgegen dem Leitbild von Hartz IV gebe es faktisch keine Hilfe aus einer Hand. Laut Ergebniss der Studie würden die Jugendlichen hin- und hergeschoben, Plätze in passfähigen Maßnahmen sowie grundlegende Absprachen zwischen den Trägern zu Förderzielen fehlten, so dass Effekte aus vorherigen Maßnahmen wirkungslos verpuffen. ‚Den Schaden haben ausgerechnet die, die zwingend auf ein funktinoierendes System der Ausbildungsförderung angewiesen wären‘, beklagt Verbandsvorsitzende Heidi Merk.