Autor: Silke Starke-Uekermann

Herkunft beeinflusst Bildungserfolg zu über 50 Prozent

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) legt neue Studie zum familiären Einfluss auf Zukunftschancen vor: Die Sicherstellung von gleichen Lebenschancen ist ein Ziel, das seit vielen Jahren alle westlich geprägten demokratisch verfassten Gesellschaften teilen. Obwohl alle Bürger formal über gleiche Rechte verfügen, sind auch in Deutschland die Chancen für individuelle Lebensverläufe je nach familiärem Hintergrund unterschiedlich und prägen damit das Muster der sozialen Ungleichheit. Die Ergebnisse der DIW-Untersuchung zeigen, dass der Einfluss des Familienhintergrundes auf individuelle Arbeitseinkommen, Familieneinkommen, Stundenlöhne sowie Bildungserfolg in Deutschland im internationalen Vergleich beachtlich hoch ist: 40% der Ungleichheit im individuellen Arbeitseinkommen werden durch den Familienhintergrund erklärt. Beim Bildungserfolg liegt der Erklärungsbeitrag der Herkunft sogar über 50%. Somit ist auf Grundlage der Datenauswertung des Sozio-ökonomischen Panels klar: Der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär ist auch in Deutschland ein Traum.

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Fördert Jugendsozialarbeit die Persönlichkeitsentwicklung „durch die Hintertür“?

Die IN VIA Sozialwissenschaftliche Forschungsstelle legte die Ergebnisse der Studie „Jugendsozialarbeit als Lernort zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung“ vor: Die Studie zeigt, dass der Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit in Kompetenzagenturen auf dem Übergang in Ausbildung oder Arbeit liegt. Die pädagogischen Fachkräfte fokussieren die berufliche Entwicklung von Jugendlichen, wie es der Programm gemäße Auftrag verlangt. Dabei werden alle Entwicklungsaufgaben, die Jugendliche „mitbringen“ und deren Nichtbewältigung im Extremfall eine erfolgreiche Berufsfindung verhindern könnte, Bestandteil der Betreuungsarbeit. Die pädagogischen Fachkräfte bearbeiten gleichsam „durch die Hintertür“ alle Probleme, die sich um die persönliche Entwicklung von Jugendlichen auftun. Jedoch geschieht ein großer Teil der pädagogischen Arbeit, der sich direkt auf die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung auswirkt, nicht bewusst.

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Arbeitshilfe zum Boys´Day

Um die Umsetzung des Boys´Day 2013 zu unterstützen, hat die Caritas eine Arbeitshilfe erstellt. Darin sind alle wichtigen Hinweise und zahlreiche Ideen für die Gestaltung

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Hartz IV-Quoten unter Jugendlichen

Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe hat die Hartz-IV-Quoten für U25 inklusive der zugelassenen kommunalen Träger berechnet. Dadurch verschärft sich die Situation junger Menschen

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Ich beziehe Grundsicherung. Wie ist es dazu gekommen?

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht in seinem aktuellen Kurzbericht die Gründe für den Bezug von Grundsicherung. Dazu wurden Betroffene befragt. Der Beginn des Arbeitslosengeld-II-Bezugs bedeutet für die Leistungsberechtigten eine einschneidende Veränderung ihrer sozialen Lage. Wenn Menschen Leistungen der Grundsicherung beantragen, sind sie in einer schwierigen Situation: Sie können ihren Lebensstandard nicht alleine sichern, was die Möglichkeiten der sozialen Teilhabe beeinträchtigt. Für die Mehrheit der befragten Arbeitslosengeld-II-Bedarfsgemeinschaften (73 %) war Arbeitslosigkeit mittelbar oder unmittelbar ein Grund, Leistungen zu beantragen. Vor dem Zugang in die Grundsicherung waren rund ein Drittel der befragten Personen arbeitslos, etwa ein Drittel erwerbstätig.Andere gingen anderen Aktivitäten wie Kindererziehung oder einer Ausbildung nach. Meistens ist der Zugang nicht das Resultat von Langzeitarbeitslosigkeit. Nur eine Minderheit gab das Auslaufen von Arbeitslosengeld I als Grund an.

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Situation Jugendlicher zu Beginn des Erwerbslebens

Die Bundestagsfraktion DIE LINKE hatte Auskunft von der Bundesregierung zur Situation Jugendlicher zu Beginn ihres Erwerbslebens erbeten: Die Bundesregierung macht deutlich, dass aus ihrer Sicht jungendliche Hartz IV-Empfänger nicht durch Sonderregelungen diskriminiert würden. Die Bedrohung junger Beschäftigter durch Armut schätzt die Regierung geringer ein, als die Fragestellter. Die Armutsrisikoquote junger Erwachsener zwischen 18 und 24 Jahren liege unter zehn Prozent. Insgesamt 9,7 Prozent dieser Altersgruppe waren 2010 vom Armutsrisiko betroffen: 9,3 Prozent der männlichen und 10,2 Prozent der weiblichen jungen Erwachsenen.

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