Friedrich Ebert Stiftung legt Studie zur stereotypen Berichterstattung über ethnische Gruppen vor: Döner-Morde, Pleite-Griechen und kriminelle Ausländer – unser Alltag ist bestimmt von diesem Schubladendenken. Stereotype sind an sich zwar wertfrei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Komplexitätsreduktion, doch bergen sie die Gefahr, zu wertenden Vorurteilen zu werden. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit haben sich sechs Studierende der Universität Erfurt mit dieser Problematik befasst. Vier deutsche Tageszeitungen wurden auf stereotype Beschreibungen untersucht und Journalisten mit dem Gefundenen konfrontiert und befragt.