Autor: Silke Starke-Uekermann

Von Menschen, die Döner ermorden – und wie sich diese Bilder in unseren Köpfen verfestigen

Friedrich Ebert Stiftung legt Studie zur stereotypen Berichterstattung über ethnische Gruppen vor: Döner-Morde, Pleite-Griechen und kriminelle Ausländer – unser Alltag ist bestimmt von diesem Schubladendenken. Stereotype sind an sich zwar wertfrei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Komplexitätsreduktion, doch bergen sie die Gefahr, zu wertenden Vorurteilen zu werden. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit haben sich sechs Studierende der Universität Erfurt mit dieser Problematik befasst. Vier deutsche Tageszeitungen wurden auf stereotype Beschreibungen untersucht und Journalisten mit dem Gefundenen konfrontiert und befragt.

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In wie weit ist der Bildungserfolg vom Geschlecht abhängig?

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung wirft in seinem aktuellen WZBrief Bildung einen Blick auf den Zusammenhang von Geschlecht und Bildungserfolg: Seit über sechzig Jahren haben Mädchen bessere Schulnoten als Jungen. Seit etwa zwanzig Jahren erwerben Mädchen deutlich häufiger das Abitur als Jungen. Die Fragen, warum werden Jungen schlechter bewertet als Mädchen? Geben (weibliche) Lehrkräfte Jungen bei gleichen Leistungen schlechtere Noten? Oder strengen sich Jungen weniger an? beantwortet Dr. Marcel Helbig aus einer historischen Perspektive. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass es sich vielmehr um eine Erfolgsgeschichte der Mädchen handelt, als um eine Krise der Jungen.

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Falsche Daten zur Teilzeitberufsausbildung

Das Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) konnte feststellen, dass die Bundesregierung falsche Zahlen zur Teilzeitberufsausbildung veröffentlichte. Insgesamt 1.173 neu abgeschlossene Teilzeit-Ausbildungsverträge in 2011,

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