Autor: Silke Starke-Uekermann

Kommunalen Verankerung von Programmstandorten und Projekten der Jugendsozialarbeit

Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit legt Handreichung zur kommunalen Verstetigung von Jugendsozialarbeit vor: Unterstützungsangebote der Jugendsozialsozialarbeit, die in den letzten Jahren im Rahmen der Bundesinitiative JUGEND STÄRKEN bundesweit aufgebaut wurden, müssen angesichts der auslaufenden Ko-Förderung durch ESF-Mittel befürchten, ihre Arbeit nicht fortsetzen zu können. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit möchte dazu beitragen, dass die Projekte ihre erfolgreiche pädagogische Arbeit fortführen können. Die Handreichung bietet daher verschiedensten Akteuren umfassende Informationen zur Jugendsozialarbeit sowie praktische Erfahrungen ausgewählter Standorte zur Verstetigung, die mit konkreten Hinweisen zu möglicher Kofinanzierung und rechtskreisübergreifenden Absicherung ergänzt werden.

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Entwicklung der Kinderarmut

Die Armut von Kindern und Jugendlichen ist nach wie vor eins der prägendsten und gravierendsten Probleme in Deutschland. Je nach Erfassung oder statistischer Auswertung ist bis zu jedes fünfte Kind von Armut bedroht oder betroffen. Nach der Entwicklung der Kinderarmut und Maßnahmen dagegen erkundigte sich die LINKE bei der Bundesregierung. In ihrer Antwort verweist diese immer wieder auf den 4. Armuts- und Reichtumsbericht, räumt jedoch ein, dass im Jahr 2010 rund eine Million Kinder unter 18 Jahren armutsgefährdet waren. Bei Kindern mit Migrationshintergrund betrug das Armutsrisiko mehr als 50 Prozent.

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Was braucht eine kinder- und jugendorientiert Netzpolitik?

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) hat eine Stellungnahme zu Anforderungen an eine kinder- und jugendpolitische Netzpolitik herausgegeben: Ohne Zweifel nehmen Medien in unserer Gesellschaft einen immer zentraleren Stellenwert ein. Dem Internet kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Junge Menschen wachsen heute selbstverständlich in einer vernetzten Medienwelt auf. Diese vermehrte Medienwelt ist dabei weder nur bereichernd noch ausschließlich schädigend für Kinder und Jugendliche. Das BJK vertritt die Auffassung, dass eine Kinder- und Jugendpolitik immer auch eine Politik des Netzes, über das Netz und mit dem Netz ist und sich für alle Felder netzpolitischen Handelns verantwortlich fühlen muss. Daher fordert der BJK eine kinder- und jugendorientierte Netzpolitik ein. Prioritäre Handlungsfelder darin sollen die Medienkompetenzförderung der Kinder- und Jugendmedienschutz sowie die Forschung über Medienaneignung sein.

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