Ausbildung für alle jungen Menschen?

Das Kabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung beschlossen. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit sieht insbesondere in der Mindestausbildungsvergütung sowie in den erweiterten Möglichkeiten zu einer Teilzeitausbildung wichtige Schritte, die Situation junger Menschen, die von Benachteiligung oder Beeinträchtigungen betroffen sind, auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern. Allerdings sind, angesichts von 2,1 Millionen jungen Erwachsenen zwischen 20 und 34 Jahren ohne Berufsabschluss, weitergehende Modernisierungen hin zu einer inklusiven Berufsbildung notwendig. Ausbildung darf nicht zu Armut führen und die Mindestausbildungsvergütung muss für alle Auszubildenden gelten, für vollzeitschulische und weitere Ausbildungsgänge, wie die außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE). Da besteht Nachbesserungsbedarf. Die BAG KJS verleiht ihren Forderungen in einer Stellungnahme Ausdruck.

Quelle : BAG KJS

Ähnliche Artikel

Weniger Chancen für junge Zugewanderte

Der Garantiefonds Hochschule (GF-H) hat seit fast 60 Jahren genau das ermöglicht, was Politik so oft einfordert: echte Chancen, reale Aufstiege und gelingende Integration. Für

Zum Inhalt springen