Fachtagung: Weichen stellen für junge Menschen: Jugendberufshilfe zwischen Haushaltskonsolidierung und EU-Förderarchitektur

Die Reform des europäischen Finanzrahmens 2028–2034 und die absehbaren Veränderungen durch Haushaltskonsolidierung stellen die Jugendberufshilfe vor weitreichende Herausforderungen. In einer Fachveranstaltung am 11. Juni 2026 (10-15 Uhr) in Hannover soll gemeinsam mit Fachkräften aus ganz Deutschland diskutiert werden, welche Auswirkungen die finanz- und sozialpolitischen Entwicklungen auf die Lebensrealität junger Menschen, die Praxis der Projekte sowie die zukünftige Förderlandschaft haben.

Veranstalterinnen sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e. V. (BAG EJSA), der Evangelische Fachverband Arbeit und Soziale Integration e. V. (EFAS) und das Diakonische Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e. V.

Nach zwei Impulsvorträgen von Andreas Bartels, Referent für europäische Kohäsions- und Strukturpolitik der Diakonie Deutschland, und Prof. Dr. Stefan Sell, Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz, wird im gemeinsamen Austausch eine Cross-Impact-Matrize zu den drei Perspektiven der Lebensrealität der jungen Menschen, der Arbeitsrealität der Projekte und der Finanzrealität der Konsolidierungspolitik erarbeitet. Ein Perspektivenpanel schließt die Veranstaltung ab.

Die Veranstaltung richtet sich an Leitungskräfte aus Einrichtungen der Jugendberufshilfe, Stakeholder der öffentlichen Verwaltung (Staatskanzlei, Ministerium, Regionaldirektion) sowie Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments mit Zuständigkeit für Soziales, Haushalt und Europa.

Alle Informationen zum Programmablauf sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich hier: Jugendberufshilfe 2026

Anmeldeschluss ist der 30. April 2026.

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