Bildung in Deutschland 2010 – der dritte nationale Bildungsbericht

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Der Bericht „Bildung in Deutschland 2010“ informiert über die aktuelle Situation im deutschen Bildungswesen, über seine Leistungsfähigkeit und seine wichtigsten Problemlagen, über Bildungsprozesse im Lebenslauf und über die Entwicklung des deutschen Bildungswesens im internationalen Vergleich. Der Bildungsbericht nimmt die verschiedenen Bildungsbereiche in den Blick und sieht und analysiert sie im Zusammenhang. Der dritte Bildungsbericht folgt in seiner Struktur den bisherigen Berichten 2006 und 2008, den darin dargestellten Konzepten und dem Aufbau. Dabei werden eine Reihe von Darstellungen und Informationen weiter geführt. Alle Bildungsberichte sowie das zu Grunde liegende Indikatorenmaterial stehen auf www.bildungsbericht.de zur Verfügung. Insgesamt hat sich in Deutschland eine Kultur der Bildungsberichterstattung etabliert. Über den nationalen Bildungsbericht hinaus, erarbeitet inzwischen die Mehrheit der Länder eigene Berichte.

Wichtige Ergebnisse – Auszüge aus dem nationalen Bildungsbericht �Bildung in Deutschland 2010’:
„…Der demografische Wandel wird für das Bildungswesen weit reichende Auswirkungen haben: Die für Kindertageseinrichtungen, Schule, Berufsbildung und Hochschule relevante Altersgruppe der unter 30-Jährigen wird von 25,5 Millionen auf 21,3 Millionen im Jahr 2025 zurückgehen. Damit wird sich die Gesamtzahl der Bildungsteilnehmer, die sich 2008 auf insgesamt 16,7 Millionen belief, bis 2025 um 2,6 Millionen und damit um 15% verringern. Die Bevölkerung im Erwerbsalter wird bis 2025 von 54,1 Millionen um 10% auf 48,8 Millionen zurückgehen. …

Rahmenbedingungen für Bildung ## Anzahl der Geburten weiter rückläufig; gleichzeitig Zuwachs bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund: Während im Jahr 1991 noch 830.000 Kinder geboren wurden, waren es im Jahr 2008 nur noch 683.000. Dies entspricht einem Rückgang um 18%. Entgegen dieser Entwicklung wächst der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, besonders stark in den Ballungsräumen.
##Fast jedes dritte Kind unter 18 Jahren wächst in sozialen, finanziellen oder/ und kulturellen Risikolagen auf: Im Jahr 2008 lebten insgesamt gut 29% der 13,6 Millionen Kinder unter 18 Jahren in mindestens einer Risikolage. Darunter waren 1,1 Millionen Kinder, die bei Alleinerziehenden lebten, womit in dieser Lebensform fast jedes zweite Kind von einer Risikolage betroffen ist. In Familien mit Migrationshintergrund sind es 1,7 Millionen Kinder (42%). Seit 2000 nahezu gleich bleibend sind 3,5% der Kinder – mit deutlichen Unterschieden zwischen den Ländern – von allen drei Risikolagen gleichzeitig betroffen. Es ist zu befürchten, dass diese Kinder und Jugendlichen insgesamt ungünstigere Bildungschancen haben.
##Wirtschafts- und Finanzkrise schränkt Handlungsspielraum der öffentlichen Haushalte deutlich ein: Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise führte in Deutschland im Jahr 2009 zu einem realen Rückgang der Wirtschaftsleistung von minus 5%. Der Staatssektor wies nach plus 4,7 Milliarden Euro im Jahr 2007 im Jahr 2009 ein Minus von 79,3 Milliarden Euro aus. Damit drohen auch Einengungen der bildungspolitischen Handlungsmöglichkeiten.

Bildungsbeteiligung/Bildungsteilnehmer
## Immer mehr Schülerinnen und Schüler werden außerhalb von Förderschulen integrativ gefördert, bei gleichzeitiger Zunahme der Schülerzahlen in Förderschulen: Bei 1,1% aller Schülerinnen und Schüler im Primar- und Sekundarbereich I wurde 2008/09 deren sonderpädagogischer Förderbedarf in sonstigen allgemeinbildenden Schulen erfüllt, was gegenüber 1999 einer Steigerung von 0,5 Prozentpunkten entspricht. An den insgesamt 3.302 Förderschulen in Deutschland werden derzeit etwa 400.000 Schülerinnen und Schüler (4,9% aller Schüler) unterrichtet. Im Jahr 1999 waren es noch 0,4 Prozentpunkte weniger. Unter den EU-Staaten hat Deutschland damit den höchsten Anteil an Schülerinnen und Schüler, die in Förderschulen unterrichtet werden. Vor allem Jungen sind an Förderschulen stark überrepräsentiert.
##Aktivitäten in außerschulischen Lernorten weiterhin vom Migrationshintergrund und von der besuchten Schulart abhängig: Die Quote der freiwillig Engagierten im Alter zwischen 14 und 19 Jahren ist mit 36% im Jahr 2009 über die Jahre relativ konstant. Unter den Jugendlichen mit Migrationshintergrund bleibt dieser Anteil hingegen relativ niedrig (24%). Schüler in achtjährigen Gymnasien (G8) üben seltener eine freiwillige Tätigkeit aus als G9-Schüler. Niedriger fällt im Vergleich zu Schülern an Halbtagsschulen auch die Engagementquote der Ganztagsschüler aus.
##Kontinuierliche Steigerung der Teilnehmeranzahl in Einrichtungen in freier Trägerschaft: Die Anzahl der Bildungsteilnehmer in Einrichtungen freier Träger ist zwischen 1995/96 und 2008/09 von 2,2 Millionen auf 2,6 Millionen gestiegen. Das entspricht einer Steigerung um 22%. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Bildungsteilnehmer in öffentlichen Einrichtungen um knapp 720.000 zurückgegangen (minus 5%). Vor allem im Primarbereich, im Sekundarbereich II und im Tertiärbereich hat der Besuch von Einrichtungen in freier Trägerschaft zugenommen. Der Schüleranteil an Schulen in freier Trägerschaft erhöhte sich zwischen 2006/07 und 2008/09 von 6,9 auf 7,6% aller Schülerinnen und Schüler und der Anteil der Schulen in freier Trägerschaft von 7,9 auf 8,9% aller Schulen.

Bildungsangebote/Bildungseinrichtungen
… Trotz leichter Entspannung auf dem Ausbildungsstellenmarkt auch weiterhin Versorgungsengpässe; Schwankungen im Ausbildungsplatzangebot nach Wirtschaftszweigen: Trotz eines 2008 und 2009 zu beobachtenden Rückgangs des betrieblichen Ausbildungsplatzangebots bleibt die 2007 festgestellte leichte Entspannung auf dem Ausbildungsstellenmarkt bestehen, weil die Nachfrage – demografisch bedingt – noch stärker sinkt als das Ausbildungsplatzangebot. Zusammen mit der Altnachfrage zeigt sich allerdings eine Unterdeckung im Ausbildungsplatzangebot in allen Berufsgruppen. Die Gesamtentwicklung verläuft branchenspezifisch sehr unterschiedlich.

Übergänge ## Übergänge in höher qualifizierende Schularten nehmen zu, aber Jugendliche mit Migrationshintergrund häufiger an niedriger qualifizierenden Schularten: Die Schülerzahlen an Hauptschulen sinken weiter, zugleich gibt es einen anhaltenden Trend zum Gymnasium. Mit dem Übergang von einer neunjährigen zu einer achtjährigen Gymnasialbesuchsdauer ist zudem ein tief greifender Umgestaltungsprozess des Gymnasiums eingeleitet worden. Die weiterhin bestehenden sozialen Disparitäten beim Übergang vom Primar- zum Sekundarbereich I zeigen sich insbesondere darin,
dass Kinder mit Migrationshintergrund selbst bei gleichem sozioökonomischen Status bis zu doppelt so häufig an Hauptschulen zu finden sind wie Kinder ohne Migrationshintergrund.

##Erstmals seit 2000 ist das Übergangssystem deutlich rückläufig, aber weiterhin große Ausbildungsprobleme für Jugendliche mit maximal Hauptschulabschluss und Migrationshintergrund: Der Anteil des Übergangssystems an den Neuzugängen zur beruflichen Bildung war in den Jahren 2007 und 2008 deutlich rückläufig, es behält aber mit gut einem Drittel (34%) immer noch einen hohen Anteil. Trotz leichter Verbesserungen beim Zugang zur Berufsausbildung ist die Situation für Jugendliche mit maximal Hauptschulabschluss weiterhin prekär, für ausländische Jugendliche mehr noch als für deutsche. Von den deutschen Ausbildungsinteressenten ohne Hauptschulabschluss münden 2008 drei Viertel ins Übergangssystem ein, von denen mit Hauptschulabschluss die Hälfte (48%); bei den ausländischen Jugendlichen sind es 88% und 67%.

Abschlüsse und Zertifikate, Kompetenzen, Erträge von Bildung ## Anhaltender Anstieg des Bildungsstandes, vor allem bei Frauen: Der Trend zur Hochschulreife und zum Hochschulabschluss hält an, während der Anteil der Personen mit Hauptschulabschluss zurückgeht. Im Gegensatz zu den Frauen zeigt bei den Männern ein Vergleich der 30- bis unter 35- Jährigen mit den 60- bis unter 65-Jährigen eine Stagnation bei den Personen mit Hochschulabschluss (21,0 zu 20,3%) und in der jüngeren Altersgruppe einen Anstieg bei den Personen ohne beruflichen Abschluss (16,6 zu 11,8%). In der Gruppe der 30- bis unter 35-Jährigen haben 39% die Hochschulreife aber nur 21% einen Hochschulabschluss.
##Relativ konstante Abschlussquoten im Schulwesen bei zunehmendem Anteil aus beruflichen Schulen; Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss rückläufig: Lediglich bei der allgemeinen Hochschulreife wird zwischen 2004 und 2008 eine Steigerung der Abschlussquoten von 28% auf 32% sichtbar, während jene des Mittleren Abschlusses (51%), des Hauptschulabschlusses (29%) und der Fachhochschulreife (14%) konstant bleiben. Unter den Absolventen sind immer mehr Jugendliche, die an beruflichen Schulen einen im allgemeinbildenden Schulwesen nicht erreichten bzw. einen höher qualifizierenden Schulabschluss nachholen. Die Quote der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss lag 2004 bei 8,5% und ging bis zum Jahr 2008 auf 7,5% der 15- bis unter 17-Jährigen zurück. Der Rückgang zeigt sich aber nur in den westdeutschen Ländern.
##Höheres Kompetenzniveau bei geringem Einfluss der sozialen Herkunft bleibt eine Herausforderung: Zwischen 2000 und 2006 hat sich das Kompetenzniveau von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern im PISA-Lesetest fast überall verbessert. Statistisch bedeutsam ist die Steigerung in fünf Ländern. Trotz der Kompetenzzuwächse bei Jugendlichen mit niedrigem sozioökonomischem Status bedarf es weiterer Anstrengungen zur Verringerung des Zusammenhangs zwischen sozialer Herkunft und Kompetenzerwerb.

Perspektiven – Allgemeinbildende Schule und non-formale Lernwelten im Schulalter
Das Schulwesen befindet sich derzeit in einem beachtenswerten Entwicklungs- und Veränderungsprozess: … der Trend zum Gymnasium hält weiter an. Im Unterschied dazu gibt es bei der Hauptschule weiter sinkende Schüleranteile. Offen ist allerdings, wie sich Maßnahmen zur Aufwertung der Hauptschule künftig auswirken werden. Absehbar ist, dass mittelfristig in der Mehrheit der Länder neben dem Gymnasium (G8) überwiegend nur noch Schularten mit mehreren Bildungsgängen … existieren werden. Diese Entwicklungstrends sind künftig weiter zu beobachten.

Die Ergebnisse internationaler Schulleistungsuntersuchungen zeigen für die letzten Jahre in Deutschland positive Trends … Weiterhin Interventionsbedarf besteht vor allem im Hinblick auf die Verminderung der großen Leistungsstreuungen, auf die Reduzierung der Kopplung von Kompetenz und sozialer Herkunft sowie auf den Ausgleich migrationsbedingter Disparitäten. Eine zentrale Herausforderung bleibt der nach wie vor zu hohe Anteil an Schülerinnen und Schülern, die ohne Abschluss die Schule verlassen. …

Lernprozesse im Kindes- und Jugendalter finden auch außerhalb der Schule im Kontext des freiwilligen Engagements und der Freiwilligendienste statt. Auch hier sind differenzierte Förderangebote nötig, da die Analysen auf ein eher niedriges Engagement von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie auf die soziale Selektion nach Bildungsstand aufmerksam machen.

Perspektiven – Berufliche Ausbildung
… Die Verbesserung der Ausbildungsmarktsituation gibt allerdings keinen Anlass zur Entwarnung. Sie bleibt eine relative und drückt sich vor allem in der Angebots-Nachfrage-Relation nach der gesetzlichen Definition in der dualen Berufsausbildung aus. Wenn man die Altnachfrage, d.h. diejenigen, die nach vergeblicher Bewerbung bei der Bundesagentur für Arbeit ihre Anwartschaft auf einen Ausbildungsplatz aufrechterhalten, mit einbezieht, zeigt der Ausbildungsstellenmarkt in allen Regionen eine erhebliche Unterdeckung im Ausbildungsplatzangebot, selbst in Regionen mit einem vergleichsweise günstigen Arbeitsmarkt. Insofern haben politische Bemühungen – vor allem der Bundesregierung – um berufliche Integration der Jugendlichen aus der Altnachfrage nichts an Aktualität eingebüßt, da deren Vernachlässigung – unabhängig von allen sozialen Problemen – einen beträchtlichen Verlust an Humankapital bedeuten würde.

Die Analyse der Angebots-Nachfrage-Relation hat gezeigt, dass unter Zugrundelegung einer realistischen Angebots-Nachfrage-Definition in fast allen Berufen das Angebot an Ausbildungsplätzen (zum Teil weit) hinter der Nachfrage zurückbleibt – trotz drohenden Fachkräftemangels. Betroffen von diesem Ungleichgewicht erscheinen vor allem männliche Bewerber in handwerklichen und industriell-gewerblichen Berufen, die in der Vergangenheit vor allem Hauptschulabsolventen offen standen. … Bei der dualen Ausbildung bleibt die besonders prekäre Situation in Ostdeutschland, die nur dank hoher öffentlicher Investitionen in außerbetriebliche Ausbildung nicht zu dramatischen Ausbildungsmarktverhältnissen führt, ein weiterhin bestehendes Problem. …

Angesichts der Herausforderungen, mit denen das berufliche Ausbildungssystem durch die Schaffung eines europäischen Berufsbildungsraums und die demografische Entwicklung konfrontiert ist, gewinnen Fragen nach der Leistungsfähigkeit des Systems in der Entwicklung von Potenzialen an Bedeutung. Sie betreffen zum einen die Möglichkeiten beruflicher Nachqualifizierung der Personengruppen, die im letzten Jahrzehnt keine Berufsausbildung erhalten haben. Als Grundlage für bildungspolitische Gestaltung bedarf es zum anderen mehr Transparenz über Ausbildungsverläufe, zu der die neue (individualisierte) Berufsbildungsstatistik beitragen könnte, wenn sie endlich so implementiert wird, dass sie valide Daten liefert. …

Perspektiven – angesichts des demografischen Wandels
Große regionale Unterschiede in den Auswirkungen des demografischen Wandels: Die Gesamtzahl der Bildungsteilnehmer entwickelt sich bis 2025 nach Ländergruppen und Bildungsbereichen sehr unterschiedlich. In Westdeutschland dürfte sie um 17% und in Ostdeutschland um 14% zurückgehen. Für die Stadtstaaten ergibt sich eine leichte Zunahme um 3%. Mit etwa 20% ist der Rückgang in den für den Sekundarbereich II und den für den Tertiärbereich relevanten Altersgruppen besonders groß. …

Rückläufiger Personal- und Finanzbedarf bei einer Status-quo-Vorausberechnung: Ausgehend von konstanten Relationen zwischen der Zahl der Bildungsteilnehmer und dem Personal- und Finanzbedarf innerhalb der Bildungsbereiche sind folgende Entwicklungen zu erwarten. Der Personalbestand von 1,14 Millionen Vollzeitkräften 2008 wird sich bis 2025 auf eine Million Vollzeitkräfte verringern. Zu beachten ist dabei, dass der Rückgang wegen des hohen Anteils der Teilzeitbeschäftigten mehr Personen betreffen und in den einzelnen Bildungsbereichen und Ländern unterschiedlich ausfallen wird. Nach dem Bildungsbudget wurden im Jahr 2007 147,8 Mrd. Euro für Bildung ausgeben. Unter den Status-quo-Annahmen eröffnet der demografische Wandel ein Gestaltungspotenzial von knapp 20 Mrd. Euro im Jahr 2025 im Vergleich zu 2007.

Projektionen zum Arbeitskräftebedarf und -angebot bis 2025 lassen insgesamt nur begrenzte Lücken im Arbeitskräfteangebot erwarten, aber deutliche Engpässe bei den personenbezogenen Dienstleistungen: Insgesamt wird es in etwa zu einem Ausgleich zwischen Arbeitskräfteangebot und -bedarf kommen, was aber größere Engpässe nach Qualifikationen oder in Berufsfeldern nicht ausschließt. Bei der qualifikationsniveau spezifischen Arbeitskräfteentwicklung wird es weiterhin zum Rückgang un- und geringqualifizierter Arbeit und zu einem Anstieg von hochqualifizierten Tätigkeiten kommen, die ein Hochschulstudium voraussetzen. … Nach den Prognosen wird zwischen 2005 und 2025 der Anteil der Arbeitskräfte ohne berufliche Ausbildung an den Erwerbstätigen weiter zurückgehen. Für Personen ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung dürfte es in Zukunft noch schwerer werden, einen Arbeitsplatz zu finden, weil das Angebot dieser Arbeitskräfte den Bedarf bis 2025 um etwa 1,3 Millionen übersteigen wird. Nach Berufsfeldern sind die stärksten Personalengpässe bei den personenbezogenen Dienstleistungen zu erwarten. Qualifikationsbedarf entsteht insbesondere bei den Gesundheits- und Sozialberufen auf der mittleren und höchsten Qualifikationsebene. … “

Der dritte nationale Bildungsbericht wurde von unabhängigen Wissenschaftlern unter der Leitung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) erstellt. Maßgeblich beteiligt waren das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Hochschulinformationssystem (HIS), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Den Bericht sowie weiterführende Materialien und Informationen finden Sie im unter aufgeführtem Link.

Bildung in Deutschland 2010. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Perspektiven des Bildungswesens im demografischen Wandel.
Herausgeber: Autorengruppe Bildungsberichterstattung im Auftrag der ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2010, 352 Seiten, 39,90 Euro.
ISBN: 978-3-7639-1992-5

zu beziehen über service@wbv.de

www.bildungsbericht.de
www.bmbf.de/pub/bildung_in_deutschland_2010.pdf

Quelle: BMBF; Bertelsmann Verlag; dpa; Bündnis 90/ Die Grünen

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