Monitor Jugendarmut 2010 veröffentlicht

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Alarmierende Situation für junge Menschen. Jeder dritte Jugendliche in Ostdeutschland ist arm.

Armut in Deutschland ist eine Frage des Alters: Wie der Monitor Jugendarmut 2010 der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. belegt, ist die Armutsquote bei Jugendlichen in Deutschland höher als bei allen anderen Altersgruppen. Darüber hinaus zeigt die aktuelle Übersicht zur Situation junger Menschen zwischen 14 und 27 Jahren, dass die Chancen auf ein selbstbestimmtes Erwachsenenleben oberhalb der Armutsgrenze vor allem für Jugendliche aus Ostdeutschland deutlich geringer sind als für Jugendliche aus Westdeutschland. Schon jetzt ist jeder dritte junge Mensch in Ostdeutschland arm. Laut der gängigen Armutsdefinition der EU gilt als arm, wer in einem Haushalt lebt, dessen Äquivalenzeinkommen weniger als 60% des Medians der Einkommen in der gesamten Bevölkerung beträgt.

„Armut unter jungen Menschen zieht eine Grenze durch unser Land“, sagt Pater Franz-Ulrich Otto, Vorsitzender der BAG KJS. „Darüber hinaus haben vor allem benachteiligte Jugendliche mehr zu erdulden als materielle Unterversorgung. In einer wichtigen Phase ihrer Entwicklung werden sie gesellschaftlich ausgegrenzt und ihnen wird der Zugang zu Bildung und Kultur häufig verwehrt. Hier ist die Politik gefordert, geeignete Maßnahmen zu ergreifen und bestehende Ungerechtigkeiten in den Startchancen junger Menschen zu beseitigen.“

Der Monitor Jugendarmut 2010 – eine aktuelle Übersicht zur Situation junger Menschen zwischen 14 und 27 Jahren steht im Anhang für Sie zum Download bereit.

www.jugendarmut.info
www.jugendarmut.info/183

Quelle: BAG KJS

Dokumente: Monitor_Jugendarmut_2010.pdf

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