Tag: 7. Juli 2014

Her mit den mobilen Clips.

Das mobile clip festival 2014 startet mit neuem Namen (vorher: Ohrenblick.), neuer Homepage und vielen neuen, kreativen Handyclips. Ab jetzt bis zum 26.10.2014 läuft die

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Zu wenig Jobs für Geringqualifzierte

Aktuelle Analysen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigen: Kaum eine Region bietet genügend einfache Jobs. Nahezu jeder zweite Arbeitslose in Deutschland kann mangels höherer Qualifikation nur Helfertätigkeiten ausüben. Dabei entspricht nur jeder siebte Arbeitsplatz diesem Niveau. Die Beschäftigungsperspektiven von gering qualifizierten Arbeitslosen sind regional sehr unterschiedlich. Regionale Mobilität von Arbeitslosen kann angesichts des deutlichen Angebotsüberhangs im Helferbereich insgesamt nur wenig zum Arbeitsmarktausgleich beitragen. Eine bessere Qualifizierung und die Reduzierung von gering qualifizierten Neuzugängen in die Arbeitslosigkeit bleiben in der Arbeitsmarktpolitik vorrangig. Gerade für Personen mit multiplen Vermittlungshemmnissen ist eine längerfristig angelegte Unterstützung der betrieblichen Eingliederung durch individuell abgestimmte Coachinghilfen ratsam.

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Jugendgarantie in Europa und Deutschland

Die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erkundigt sich in einer Kleinen Anfrage nach der Umsetzung der Jugendgarantie in Deutschland. Am 22. April 2013 verabschiedete der Rat der Europäischen Union die Empfehlung zur Einführung einer Jugendgarantie. Dieses Papier wurde als Reaktion auf die teilweise dramatisch gestiegenen Jugendarbeitslosigkeitsquoten in einigen Mitgliedstaaten verabschiedet. Dabei sind unterschiedliche Ausgangslagen zu berücksichtigen: Arbeitslosigkeit trotz guter Qualifikation einerseits und Perspektivlosigkeit nach Verlassen der Schule andererseits. Während erstere die Suche nach qualifizierten Beschäftigungsmöglichkeiten meint, geht es beim Zweiten um eine Qualifizierungsmöglichkeit, d. h. vorrangig um einen Studienplatz oder um eine berufliche Ausbildung, nachrangig um ein Praktikum. Am 8. April 2014 legte die Bundesregierung den nationalen Implementierungsplan zur Umsetzung der EU-Jugendgarantie in Deutschland vor. Am 8. und 28. April 2014 führte die Europäische Kommission Konferenzen zur Umsetzung der Jugendgarantie bzw. zu den Beschäftigungsbedingungen in der EU durch. Für Juli 2014 ist eine weitere Konferenz zum Thema Jugendarbeitslosigkeit in Turin geplant, bei der auch die Umsetzung der Jugendgarantie im Fokus stehen wird. Die Bundesregierung betont in ihrer Antwort, dass die Voraussetzungen in Deutschland zur Umsetzung der Garantie bereits weitgehend erfüllt seien.

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Sanktionsmoratorium einsetzen – Existenzminimum und Teilhabe sichern

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verlangt einen vorläufigen Stopp von Sanktionen gegenüber Empfängern von Arbeitslosengeld II. In einem Antrag schreibt sie, dass bei der Sanktionierung eine grundlegende Reform nötig sei. Die Abgeordneten fordern unter anderem, den Grundbedarf sowie die Kosten für Unterkunft und Heizung von den Sanktionen auszunehmen. Deshalb dürften höchstens zehn Prozent des Regelsatzes gekürzt werden. Für Unter-25-Jährige sollen die derzeit geltenden verschärften Sanktionsinstrumente abgeschafft werden. Außerdem sollen keine Sanktionen verhängt werden dürfen, wenn Fähigkeiten, Wünsche und Vorschläge des Einzelnen nicht berücksichtigt werden und keine Wahl zwischen angemessenen Förderangeboten besteht, verlangen die Grünen. Auch bei der Ablehnung von Arbeitsangeboten, die unterhalb des tariflichen oder ortsüblichen Entgeltes liegen, sollen nach dem Willen der Fraktion künftig keine Sanktionen mehr drohen.

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