Zukunftsvision: Junge Menschen wollen mehr Mitbestimmung in der Politik

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Share on pocket
Share on telegram

180 Jugendliche im Raum München haben deutlich gemacht: „Wir bewegen was, wenn ihr uns lasst!“. Mit Ergebnissen eines mehrtägigen Theater-, Graffiti- und Musikprojekts zeigen junge Menschen aus dem Programm JMD Respekt Coaches wie sie sich künftiges gesellschaftliches Zusammenleben vorstellen. Das Trägergruppen übergreifende Projekt wurde von sechs Respekt Coaches begleitet. Es waren auch Respekt Coaches von IN VIA München dabei.

Der Wunsch, gehört und berücksichtigt zu werden

An verschiedenen Schulen in den Klassen 6-10 entstand eine große Bandbreite an kreativen Ergebnissen: Schulwände wurden mit Graffitis geschmückt, Theaterstücke entwickelt und Videos zu eigenen Rap-Songs produziert. Der Wunsch, gehört und berücksichtigt zu werden, ist eine zentrale Botschaft des Projekts. Die Schüler*innen wollen mehr jugendliche Mitbestimmung in der Politik. In den künstlerischen Beiträgen verpackten die Jugendlichen außerdem ihre Visionen und Ansichten zum gesellschaftlichen Zusammenleben: Rassismus, Krieg und Umweltverschmutzung beenden, faire Arbeitsbedingungen schaffen und sich verlieben dürfen, in wen man will. 

Die kreative Umsetzung der Ideen wurde filmisch dokumentiert und in einem Abschlussvideo zusammengefasst. 

An dem Projekt beteiligten sich Respekt Coaches des JMD München (AWO, Beratungsdienste der Arbeiterwohlfahrt München gemeinnützige GmbH), des JMD München und JMD Dachau (Internationaler Bund), des JMD München und JMD Freising (IN VIA München e.V., Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit) sowie des JMD München (Kinderschutz München). 

Über das Programm Respekt Coaches

Mit präventiven Angeboten an bundesweit über 270 Standorten fördert das Programm Respekt, Toleranz und den Abbau von Vorurteilen an Schulen. Schüler*innen erfahren den Wert einer vielfältigen Gesellschaft. Unterschiedliche Weltanschauungen und Lebensweisen sollen besser verstanden werden. Im Netzwerk der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. wird das Programm an 72 Standorten umgesetzt. 

Quelle: BAG KJS; Servicebüro Jugendmigrationsdienste 

Ähnliche Artikel

Skip to content