Wir brauchen eine inklusive und chancengerechte Bildung, um den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen

Am 24. Januar fand der erste internationale Tag der Bildung statt. Die UNO-Vollversammlung hatte im vergangenen Dezember entschieden, einen  „International Day of Education“ einzuführen. Die UNESCO wies zu diesem Anlass darauf hin, dass mehr als 600 Millionen Kinder und Jugendliche in aller Welt bis heute nicht lesen und rechnen können. Mehr als 260 Millionen Kinder haben keinen Zugang zu Schulen. Ohne inklusive und chancengerechte Bildung würden weder die Gleichberechtigung der Geschlechter erreicht noch der Teufelskreis der Armut durchbrochen.

Die deutsche UNESCO-Kommission weist in ihrer Pressemitteilung zum Internationalen Bildungstag darauf hin, dass es auch in Deutschland Verbesserungsbedarf gibt, denn der Bildungsstand der Eltern sei noch immer ausschlaggebend für das Erreichen der Hochschulreife. Darum müssten die vorhandenen Möglichkeiten auch vermehrt bildungsfernen Familien und Migrantinnen und Migranten zugutekommen.

Quelle: Deutsche Unesco Kommission

Ähnliche Artikel

Standpunkt zum Reformgesetz der Kinder- und Jugendhilfe

Das Kinder- und Jugendhilfestrukturreformgesetz (KJHSRG) steht vor der parlamentarischen Beratung. Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit hat zum Gesetz (KJHSRG) einen klaren Standpunkt (im Wortlaut):

Sozialstaat reformieren, Armut bekämpfen

Eine neue Studie des ifo-Instituts im Auftrag des AWO Bundesverbandes zeigt: Eine Zusammenführung von Sozialleistungen kann so gestaltet werden, dass Armutsrisiken sinken – insbesondere für

Zum Inhalt springen