Schutz für nigerianische Frauen vor Gewalt und Zwangsprostitution gefordert

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Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März macht der Frauenfachverband IN VIA auf die menschenverachtenden Lebensbedingungen von nigerianischen Mädchen und Frauen in Nigeria und auch in Deutschland aufmerksam und fordert sofortige Maßnahmen.

Sicherheit für die jungen Frauen und ihre Familien

IN VIA weist darauf hin, dass nigerianische Mädchen und Frauen unter falschen Versprechungen nach Deutschland und Europa gelockt werden. Bereits vor ihrer Einreise werden sie mit Voodoo-Zeremonien psychisch abhängig und gefügig gemacht. Hier werden sie als Zwangsprostituierte missbraucht. Bei Nichtgehorsam droht ihnen und ihren Familien in Nigeria Gewalt.

„Durch diese Umstände werden die Frauen abhängig und erpressbar gemacht – und schweigen. Eine angstfreie Aussage ist nur möglich, wenn sie ihre Familienangehörigen in Sicherheit wissen“, erklärt Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Deutschland. „Deshalb müssen sie über eine Härtefallregelung ihre bedrohten Familienangehörigen nach Deutschland holen können.“

Diejenigen Frauen, die sich entschließen, gegen die Menschenhändler/-innen auszusagen und anschließend in ihr Heimatland zurückkehren, sind weiter großer Gefahr ausgesetzt. Deshalb muss ihnen über eine Ausnahmeregelung im Zuwanderungsgesetz eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland eingeräumt werden, fordert IN VIA.

Quelle: IN VIA Deutschland

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