Religiöses Mobbing eindämmen, Toleranz und Demokratieverständnis fördern

Bundesprogramm gegen Mobbing an Schulen gestartet: Fast jede Schule in Deutschland hat Probleme mit Ausgrenzung. Außerdem häufen sich Fälle von Gewalt und religiösem Mobbing. Deshalb hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey das Programm „Respekt Coaches/Anti-Mobbing-Profis“ ins Leben gerufen. Über 200 Respekt Coaches arbeiten primärpräventiv an bundesweit 175 Schulen. Die speziell geschulten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter helfen Schulen dabei, religiöses Mobbing einzudämmen und Toleranz und Demokratieverständnis zu fördern. Die vom Bundesjugendministerium geförderten Jugendmigrationsdienste setzen das Vorhaben vor Ort gemeinsam mit Expertinnen und Experten der Extremismusprävention und der politischen Bildung um. Sie legen mit den Schulen den konkreten Unterstützungsbedarf fest und erstellen ein Präventionskonzept. Im Jahr 2018 stehen für das Vorhaben 20 Millionen Euro bereit. Nach Willen der Regierung soll das Programm im nächsten Jahr um zusätzliche 3 Mio. Euro aufgestockt werden. Die Respekt Coaches des Bundes sind eine Ergänzung zu den landes- und kommunalpolitischen Maßnahmen für Jugend- und Schulsozialarbeit. Das Projekt ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus und wird wissenschaftlich begleitet. Die Auftaktveranstaltung fand am Freitag (16.11.) statt.

Quelle: BMFSFJ

 

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