Politische Bildung in der Jugendsozialarbeit

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Liebe Leserinnen und Leser,

in nur wenigen Wochen finden die Wahlen zum 20. Deutschen Bundestag statt. Themen für einen leidenschaftlichen und sachorientierten Wahlkampf gibt es grundsätzlich genug: Klimawandel, Wohnungsnot, Gesundheitsversorgung, Verkehrswende, Bildungspolitik – und natürlich: die Corona-Pandemie und ihre Folgen. In diesem Zuge wird auch mit hoher Wahrscheinlichkeit über Kinder und Jugendliche und ihr Erleben der vergangenen 1,5 Jahre gesprochen, über Home Schooling und fehlende soziale Kontakte, über verpassten Schulstoff und über zu viel Zeit vor digitalen Endgeräten.

Auffällig ist dabei, dass in Politik und medialer Berichterstattung zwar häufig über „abgehängte“ junge Menschen gesprochen wird und deren ohnehin schon herausfordernde Lebenssituation zum Anlass genommen wird, um Schulöffnungen zu rechtfertigen. Jedoch wird  im Lichte des Bundestagswahlkampfs auch  zunehmend deutlich, dass die pandemie-unabhängige Verbesserung ihrer Teilhabe nur bedingt im Fokus des Wahlkampfs steht. Jeder 4. junge Mensch zwischen 18 und 24 Jahren ist akut von Armut bedroht, knapp 50 % erhalten keinen Ausbildungsplatz, die Zahlen von Schulabsentismus und nicht erreichten Schulabschlüssen steigen. Das ist so nicht zu akzeptieren.

Als Interessens- und Fachverband stehen wir, die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit, an der Seite dieser jungen Menschen. Und wir wissen, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, dies auch tun. Um Ihnen einen frischen Überblick über die drängenden Themen unseres Feldes zu geben, werden wir in vier Sonderausgaben der Jugendsozialarbeit News bis zum 26. September 2021, dem Tag der Bundestagswahl, Ihnen einige der drängendsten Herausforderungen für die Jugendsozialarbeit und ihre Handlungsfelder vorstellen.

In dieser ersten Ausgabe geht es um die Rolle der politischen Bildung in der Jugendsozialarbeit, in weiteren Ausgaben nehmen wir uns des Themas „Jugendarmut“ an, der aktuellen Situation junger Menschen, die eine Ausbildung beginnen oder noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind; und wir blicken nach vorne auf eine Welt „nach“ oder eher mit Corona, in der alle jungen Menschen ihr Recht auf uneingeschränkte Teilhabe verwirklichen können.

Sie haben eine Rückmeldung zu unserem Newsletter? Schreiben Sie mir gerne eine Mail! tom.urig@jugendsozialarbeit.de

Viel Spaß bei der Lektüre

Ihr

Tom Urig

Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit BAG KJS

Quelle: BAG KJS

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