Jugendbefragung: Mehrheit sieht berufliche Zukunft in Gefahr

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Das Meinungsforschungsinstitut iconkids & youth hat im Auftrag der Bertelsmann Stiftung eine repräsentative Untersuchung bei Jugendlichen durchgeführt. Befragt wurden 1.700 repräsentativ ausgewählte 14- bis 20-Jährige: 1.593 mittels Online-Befragung, ergänzt um Face-to-Face-Interviews bei 150 Hauptschüler*innen. Die Ergebnisse sind niederschmetternd. Mehr als 70 Prozent der 14- bis 20-Jährigen in Deutschland beklagen, dass sich die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt durch Corona verschlechtert haben. Die Hälfte ist der Auffassung, dass die Politik wenig bis gar nichts für junge Menschen tut, die einen Ausbildungsplatz suchen. Dabei ist das Interesse an einer beruflichen Ausbildung nach wie vor hoch. 41 Prozent der 14- bis 20-Jährigen, die noch Schüler*innen einer allgemeinbildenden Schule sind, möchten auf jeden Fall eine Ausbildung machen. Angebote der Berufsorientierung empfinden die jungen Menschen als hilfreich. 79 Prozent halten das Angebot für ausreichend. Jedoch geben 54 Prozent der Befragten an, sich in der Fülle der Informationen nicht zurecht finden zu können. Bei den schulischen Angeboten zur Berufsorientierung schneiden Hauptschulen am besten ab.

Das Statistische Bundesamt hatte erst kürzlich neue Zahlen zum Ausbildungsmarkt vorgelegt, die einen Corona-Einbruch dokumentieren. Ludger Urbic hat die Situation für die BAG KJS kommentiert und die Forderung nach einer Ausbildungsgarantie bekräftigt. Auch die Bertelsmann Stiftung unterstützt die Forderung nach einer Ausbildungsgarantie.

Quelle: Bertelsmann Stiftung

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