v.l. Bürgermeister Hans-Werner Bartsch, NRW-Staatssekretärin Serap Güler, Kardinal Woelki und Bewohner Bassam Ghazlan pflanzen symbolisch einen Baum.

Es ist ein einmaliges Projekt: In einem alten Kloster wohnen zukünftig Flüchtlinge und Kölner Bürgerinnen und Bürger Tür an Tür und unter einem Dach. Kardinal Woelki segnete am 07.11.2017 im Beisein von NRW-Staatssekretärin Serap Güler und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch das integrative Wohnprojekt Klarissenkloster in Köln-Kalk. 10 Millionen € hat das Erzbistum Köln in die Neu- und Umbauten investiert. Der vorher in sich geschlossene Klosterkomplex wurde geöffnet und mit Wegen und Zugängen durchlässig gemacht. Innenhöfe und Gartenbereiche fördern den Austausch der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner. Ein großer öffentlicher Platz zur Kapellenstraße hin verknüpft die Anlage direkt mit dem Stadtteil.

Kardinal Woelki ist begeistert, denn: “Flüchtlinge liegen uns nicht auf der Tasche, sondern am Herzen.” Sie finden so eine neue Heimat in unserer Mitte. Die soziale Betreuung und Begleitung der Flüchtlingsfamilien in den Wohnungen und der Flüchtlingsunterkunft übernimmt der Caritasverband Köln. Ein Jugendhilfeangebot der Stiftung „Die gute Hand“ bereitet im ehemaligen Wohntrakt der Schwestern unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und psychisch erkrankte junge Menschen in zwei Wohngruppen und vier Apartments auf eine selbstständige Lebensführung vor.

Mit einem Begegnungs- und Bildungszentrum mit vielfältigen Veranstaltungen und Angeboten vor Ort schafft die Caritas außerdem eine Basis, damit aus dem Zusammenleben mit der Zeit eine echte Gemeinschaft wird und Integration gelingt.

Als Symbol für das Zusammenwachsen pflanzten Kardinal Woelki, der Bewohner Bassam Ghazlan, NRW-Staatssekretärin Serap Güler und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch auf dem Vorplatz des Klosters gemeinsam einen Tulpenbaum.

Quelle: Caritasverband für die Stadt Köln

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