Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte fordern mehr Anerkennung und Teilhabe

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Mädchen und Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte gestalteten am 1. Oktober 2020 den bundesweiten Aktionstag zusammen.wachsen, der im Rahmen der Interkulturellen Woche stattfand. Mit kreativen Aktionen bringen sie ihre Erfahrungen, Forderungen und Vorstellungen vom Zusammenleben an die Öffentlichkeit. Sie fordern mehr Möglichkeiten zur sozialen und politischen Teilhabe. Impulsgeberin des Aktionstages war IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit – Deutschland e. V. Der Verband kritisiert, dass Mädchen und Frauen, die nach Deutschland geflüchtet oder migriert sind, von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen würden. Ihre Kompetenzen und Potenziale würden häufig übersehen. Dabei seien Mädchen und Frauen wichtige gesellschaftliche Akteurinnen. Im Bildungsbereich müssten bestehende Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht und Herkunft abgebaut werden. Damit das gelingt, fordert IN VIA einen flächendeckenden Ausbau von Sprachangeboten und Bildungsmaßnahmen, die auf die Bedarfe der Mädchen und Frauen, auch von Müttern, zugeschnitten sind.

Quelle: IN VIA

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