Weniger Junge ziehen von Ost- nach Westdeutschland

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Die Binnenwanderung zwischen Ost- und Westdeutschland ist laut einer Studie 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ausgeglichen. Zuletzt zogen etwa 90.000 Personen von West nach Ost und umgekehrt, wie es in einer Studie von Forschern des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) heißt. Die Trendwende sei vor allem darauf zurückzuführen, dass inzwischen weniger Junge aus dem Osten abwanderten. Während 2001 etwa 60.000 Personen zwischen 18 und 24 vom Osten in den Westen zogen, waren es 2018 demnach 20.000. Der Anreiz, in den Westen zugehen, sei heute geringer als vor einigen Jahren, so die Forscher. Dennoch ziehen demnach weiter mehr Menschen zwischen 18 und 29 Jahren aus dem Osten in den Westen als umgekehrt. Anders sieht es in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen aus; dort verlagern mehr Menschen ihren Wohnsitz aus den alten Bundesländern in die neuen.

Quelle: KNA

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